- 11.10.2005, 13:37:26
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Wiener Verkehrspolitik - SP-Driemer: BZÖ-Trammer liegt mit ihren Behauptungen einmal mehr falsch!
Wien (SPW-K) - "Es ist kein Wunder, wenn das BZÖ Wien bei
sämtlichen Umfragen sich gerade noch an der Wahrnehmungsschwelle
befindet. Eine der vielen Ursachen dafür ist, dass die Behauptungen
und Forderungen der Orangen fern jeder Realität liegen", wies
Dienstag der Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Wiener
Gemeinderates, Johann Driemer, die heftige Kritik von
BZÖ-Gemeinderätin Trammer an der Verkehrspolitik der Stadt zurück.
Mit einem Anteil von 35 Prozent der öffentlichen Verkehrsmittel an
allen zurückgelegten Wegen weise Wien nicht nur in Österreich,
sondern auch im Vergleich mit allen westeuropäischen Großstädten den
höchsten Wert auf, argumentierte Driemer. Die Fahrgäste der Wiener
Linien stellten dem Unternehmen ausgezeichnete Noten aus, sie sind
viel zufriedener als die Benützer der öffentlichen Verkehrsmittel in
anderen Großstädten. Driemer: "Wien wendet jährlich über 500
Millionen Euro für den öffentlichen Verkehr auf, gestaltet diesen
durch den Ausbau der U-Bahn, von Straßenbahn- und Buslinien, der
Umstellung auf Niederflurfahrzeuge und der Erweiterung des
Fahrgastinformationssystems laufend attraktiver. Und das bei im
internationalen und österreichweiten Vergleich durchaus fairen
Tarifen. Ergebnis: Für heuer erwarten die Wiener Linien einen neuen
Fahrgastrekord", hob der SP-Gemeinderat hervor.
Nach Meinung Driemers zeige sich Trammer auch beim Thema
Investitionen in den Öffentlichen Verkehr in Wien in der
Vergangenheit völlig uninformiert. Mit den zwischen von
SPÖ-Bundeskanzlern geführter Regierungen und der Stadt beschlossenen
und umgesetzten 30-Milliarden-Investitionspaket in den Verkehr seien
zahlreiche Projekte verwirklicht worden, so u.a. neue
Stationsknotenpunkte zwischen U- und S-Bahn. Das gesamte
U-Bahn-Grundnetz sowie die 1. und 2. Ausbaustufe seien zwischen Wien
und dem Bund gemeinsam koordiniert und finanziert worden, führte
Driemer weiter aus. "Die Behauptung Trammers, die jahrelange
Kombination roter Bürgermeister - roter Verkehrsminister habe beim
U-Bahn-Bau und beim Straßenbau nur Stillstand gebracht, entspreche in
keiner Weise den Tatsachen und belege die völlig Ahnungslosigkeit der
BZÖ-Mandatarin auch am Verkehrssektor", stellte Driemer fest.
Als ein weiteres Beispiel der chaotischen Politik des BZÖ
bewertete Driemer die Tatsache, dass Trammer zwar in Wien ein
Mitwirkungsrecht des Gemeinderates bei der Tarifgestaltung der Wiener
Linien fordere, ihre Parteifreunde im Nationalrat und in der
Regierung sich aber bislang nicht für eine solches bei den
ÖBB-Fahrpreisen in Form der Tariffestsetzung so wie in längst
vergangenen Zeiten durch den Hauptausschuss des Nationalrates
erwärmen hätten können. In der Stadt ja, im Bund unter
BZÖ-Beteiligung nein, widersprüchlicher geht´s eigentlich nicht mehr,
schloss Driemer. (Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Klub Rathaus, Presse
Tel.: (01) 4000-81923
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