Wiener Verkehrspolitik - SP-Driemer: BZÖ-Trammer liegt mit ihren Behauptungen einmal mehr falsch!

Wien (SPW-K) - "Es ist kein Wunder, wenn das BZÖ Wien bei sämtlichen Umfragen sich gerade noch an der Wahrnehmungsschwelle befindet. Eine der vielen Ursachen dafür ist, dass die Behauptungen und Forderungen der Orangen fern jeder Realität liegen", wies Dienstag der Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Wiener Gemeinderates, Johann Driemer, die heftige Kritik von BZÖ-Gemeinderätin Trammer an der Verkehrspolitik der Stadt zurück.

Mit einem Anteil von 35 Prozent der öffentlichen Verkehrsmittel an allen zurückgelegten Wegen weise Wien nicht nur in Österreich, sondern auch im Vergleich mit allen westeuropäischen Großstädten den höchsten Wert auf, argumentierte Driemer. Die Fahrgäste der Wiener Linien stellten dem Unternehmen ausgezeichnete Noten aus, sie sind viel zufriedener als die Benützer der öffentlichen Verkehrsmittel in anderen Großstädten. Driemer: "Wien wendet jährlich über 500 Millionen Euro für den öffentlichen Verkehr auf, gestaltet diesen durch den Ausbau der U-Bahn, von Straßenbahn- und Buslinien, der Umstellung auf Niederflurfahrzeuge und der Erweiterung des Fahrgastinformationssystems laufend attraktiver. Und das bei im internationalen und österreichweiten Vergleich durchaus fairen Tarifen. Ergebnis: Für heuer erwarten die Wiener Linien einen neuen Fahrgastrekord", hob der SP-Gemeinderat hervor.

Nach Meinung Driemers zeige sich Trammer auch beim Thema Investitionen in den Öffentlichen Verkehr in Wien in der Vergangenheit völlig uninformiert. Mit den zwischen von SPÖ-Bundeskanzlern geführter Regierungen und der Stadt beschlossenen und umgesetzten 30-Milliarden-Investitionspaket in den Verkehr seien zahlreiche Projekte verwirklicht worden, so u.a. neue Stationsknotenpunkte zwischen U- und S-Bahn. Das gesamte U-Bahn-Grundnetz sowie die 1. und 2. Ausbaustufe seien zwischen Wien und dem Bund gemeinsam koordiniert und finanziert worden, führte Driemer weiter aus. "Die Behauptung Trammers, die jahrelange Kombination roter Bürgermeister - roter Verkehrsminister habe beim U-Bahn-Bau und beim Straßenbau nur Stillstand gebracht, entspreche in keiner Weise den Tatsachen und belege die völlig Ahnungslosigkeit der BZÖ-Mandatarin auch am Verkehrssektor", stellte Driemer fest.

Als ein weiteres Beispiel der chaotischen Politik des BZÖ bewertete Driemer die Tatsache, dass Trammer zwar in Wien ein Mitwirkungsrecht des Gemeinderates bei der Tarifgestaltung der Wiener Linien fordere, ihre Parteifreunde im Nationalrat und in der Regierung sich aber bislang nicht für eine solches bei den ÖBB-Fahrpreisen in Form der Tariffestsetzung so wie in längst vergangenen Zeiten durch den Hauptausschuss des Nationalrates erwärmen hätten können. In der Stadt ja, im Bund unter BZÖ-Beteiligung nein, widersprüchlicher geht´s eigentlich nicht mehr, schloss Driemer. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Tel.: (01) 4000-81923

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10005