Mainoni eröffnet Hydrogen Center Austria an der TU Graz

"Die österreichische Automobilindustrie muss sich als wichtige Schlüsselbranche rechtzeitig auf den Durchbruch von alternativen Antrieben vorbereiten"

Wien (OTS) - "Die international verfolgten Energiestrategien schließen Wasserstoff als einen mittel- bis langfristig wichtigen Energieträger ein", ist sich Forschungsstaatssekretär Eduard Mainoni bewusst. Daher war es für ihn eine Selbstverständlichkeit, sowohl die "Erste Österreichische Wasserstoff-Konferenz" zu besuchen, die gestern startete wie auch bei der heutigen Eröffnung des HyCentA dabeizusein.

"Als Forschungsstaatssekretär ist mir die Forschungsinfrastruktur von flüssigem und gasförmigem Wasserstoff, wie sie im Hydrogen Center Austria betrieben wird, ein großes Anliegen. Diese Institution ist das erste österreichische Forschungszentrum für Wasserstoff mit Prüfständen sowie einem Wasserstoffabgabestand. Mit der industriellen Umsetzung der Forschungsergebnisse werden nicht nur weitreichende beschäftigungspolitische Chancen eröffnet, sondern auch starke umwelt-, energie- und verkehrspolitische Bedürfnisse voll abgedeckt", betonte Eduard Mainoni in seinem Statement.

"Die österreichische Automobilindustrie muss sich als wichtige Schlüsselbranche rechtzeitig auf den sich abzeichnenden Durchbruch von alternativen Antrieben vorbereiten", so Mainoni.

Große Geldsummen werden derzeit weltweit in die Entwicklung von Alternativen zum Otto- und Dieselmotor sowie in die aktuellen konventionellen Treibstoffe investiert.

Europaweit steht zur Entwicklung und zum Einsatz von Wasserstoff der beeindruckende Betrag von rund EUR 3 Milliarden zur Verfügung. Auf Vorschlag des Rats für Forschung und Technologieentwicklung hat das BMVIT für die beiden Jahre 2005 und 2006 EUR 15 Millionen aus Mitteln der Technologieförderung für das A3-Technologieprogramm "Austrian Advanced Automotive Technology" reserviert.

Als Motivation für die Österreichische Wasserstoffinitiative nannte Eduard Mainoni die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Automobil-Zulieferindustrie, die mit 175.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von EUR 38 Milliarden einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor darstellt, wie den Aufbau von Know-How und Humanressourcen in der Automotive-Forschung als wichtigste Ziele.

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