• 11.10.2005, 11:09:57
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Schönbrunn: Umgestaltung des Vorplatzes unbefriedigend

VP-Dworak: Die SPÖ entdeckt aufs Neue die Liebe zum Beton

Wien (OTS) - Die Flops in der Stadtgestaltungspolitik der Wiener
SPÖ nehmen kein Ende: "Der Vorplatz vor dem Schloss Schönbrunn auf
der Schlossbrücke wird ein Desaster wie der Schwarzenbergplatz",
fürchtet Bernhard Dworak, Bezirksparteiobmann der ÖVP Hietzing.
Derzeit werden letzte Baumaßnahmen zur Realisierung der Neugestaltung
des Vorplatzes von Schönbrunn durchgeführt.

Trotz Wettbewerb und Investitionen von 7 Millionen Euro bleibt der
Platz ohne Funktion. Vor dem Umbau konnten hier wenigstens 140
Fahrzeuge parken. Jetzt kreisen die Autofahrer auf der Suche nach
Parkplätzen um Schönbrunn und sorgen im Zentrum von Hietzing für
zusätzlichen Stau. Auf dem leeren Platz ist außer einer Haltestelle
der Buslinie 10a nichts vorgesehen.

"Steine und Beton haben wir auf Wiens Plätzen genug, Funktionen sind
gefragt", betont Dworak. An Ideen mangelt es nicht. "Es könnten
verstärkt Grünräume und Erholungszonen für Besucherinnen und Besucher
angeboten werden, anstelle der Steinwüste könnte eine kleine
Marktfläche entstehen", schlägt Dworak vor. "Jedenfalls sollten die
toten Flächen belebt werden. Nur für die freie Sicht von nirgendwo
auf Schönbrunn ist das Ergebnis mehr als dürftig", so Dworak
abschließend.

Rückfragehinweis:

ÖVP Hietzing
   Mag. Silke Kobald 
   Hietzinger Hauptstraße 56
   A-1130 Wien
   TEL 01-877 56 58 
   [email protected]

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