• 11.10.2005, 09:39:18
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  • OTS0048 OTW0048

E-Government in den Gemeinden

Fachtagung für Kommunalvertreter

St. Pölten (NLK) - Dem Thema E-Government war gestern in St.
Pölten eine Fachtagung gewidmet, an der rund 250 Interessierte
teilnahmen. Dabei wurde auch klar zum Ausdruck gebracht: E-Government
ist nicht nur eine Zeiterscheinung, sondern Notwendigkeit für Bürger,
Verwaltung und Wirtschaft. Die Integration von automatisierten
Verwaltungsabläufen wird in Zukunft zum normalen Alltag gehören.
Trotz dieser neuen Entwicklungen müssen die Gemeinden aber auch ihr
bisheriges Service an den Bürgern in "altbewährter" Form weiterhin
aufrechterhalten.
Von Gemeindevertretern wurden auch Wünsche und Forderungen zur
Einführung von E-Government formuliert und die Arbeit der beim Land
Niederösterreich gemeinsam mit den Gemeindevertreterverbänden
eingerichteten Koordinierungsstelle vorgestellt.

Einen Schwerpunkt bildete die Vorstellung eines Schulungsprogramms
für Mandatare und Gemeindebedienstete. Dabei geht es um das Erlernen
der Fähigkeit, Verwaltungsmodernisierung mit Hilfe der Informations-
und Kommunikationstechnologie zu entwickeln und durchzuführen.

Auch das Konzept der "Bürgerkarte" gewinnt in der öffentlichen
Verwaltung an Bedeutung. Viele Bankomatkarten weisen bereits die
Funktionalität der Bürgerkarte auf und werden von den Bürgern
genutzt. Dadurch ist auch die Bereitschaft gegeben, Amtswege über das
Internet abzuwickeln. Dieser Entwicklung haben sich auch die
Gemeinden zu stellen und ihr Angebot danach zu richten.

Am Beispiel der kommunalen Zusammenarbeit niederösterreichischer
Gemeinden und Städte - bestehend aus den Gemeinden St. Pölten, Wiener
Neustadt, Krems an der Donau, Waidhofen an der Ybbs, Schwechat und
St. Valentin - wurde der Aufbau eines Formularservers vorgestellt.
Aus den Gemeinden Klosterneuburg, Korneuburg, Gföhl und Laxenburg
berichteten die jeweiligen Projektleiter über die Umsetzung von
Organisationsentwicklung, elektronischer Steuervorschreibung und
barrierefreien Zugang zu Gemeindehomepages.

Dazu ist es aber auch notwendig, die technische Infrastruktur zu
schaffen. Das Land Niederösterreich hat hier bereits die Initiative
übernommen und forciert breitbandige Internetanschlüsse im ganzen
Land. Nicht zuletzt sind auch das Standortvorteile, die neben einer
modernen Verwaltung für die Wirtschaft wichtig sind.

Am Ende der Veranstaltung wurden zwei Ausbildungsplätze zum
"Certified E-Government-Expert" an der Donau Universität Krems im
Wert von je 1.990 Euro verlost. Die Gewinner waren Mitarbeiter der
Gemeinden Ebreichsdorf und Kapelln.

Tagungsunterlagen unter www.noe.gv.at/gemeinden - E-Government -
Moderne Gemeinde.

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12163
http://www.noe.gv.at/nlk

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