Welttierschutztag - Tipps der TOW zum tiergerechten Konsum

Wien (OTS) - Der 4. Oktober, der Tag des Heiligen Franz von
Assisi, wird traditionell als Welttierschutztag begangen. Franz von Assisi, der am Vorabend des 4. Oktober 1226 verstarb, gilt aufgrund seines Wirkens als erster Tierschützer. Die Tierschutzombudsstelle Wien informiert anlässlich des Welttierschutztages, wie man beim täglichen Konsum als TierschützerIn "wirken" kann und gibt Tipps für den tiergerechten Eierkauf.

Augen auf beim Eierkauf!

Nie war es leichter als heute, einem Ei anzusehen, aus welcher Haltungsform es stammt: Seit Jänner 2004 muss jedes Ei einen Stempelaufdruck tragen, der u.a. Auskunft über die Haltungsform gibt. Wichtig ist die erste Ziffer, denn sie informiert über die Haltungsbedingungen: »0« steht für Eier aus ökologischer Haltung (sog. "Bio-Eier"), »1« für Freilandhaltung, »2« für Bodenhaltung und »3« für Eier aus Käfighaltung. Auch auf der Verpackung muss die Haltungsform angegeben sein.

Kein Ei aus Quälerei - kein Ei mit »3«!

DAHER GILT: Eier mit der Zahl »3« sollten beim Einkauf generell gemieden werden, denn sie stammen aus Legebatterien, die in keinster Weise die Grundbedürfnisse der Tiere erfüllen! So sind bei der Käfighaltung Scharren und Picken auf dem Gitterboden nicht möglich. Als Platzangebot steht jedem Tier nicht viel mehr als eine DIN-A4-Seite zur Verfügung. Die Legehennen können sich nicht einmal strecken oder ihr Gefieder putzen - schlimmer noch: an manchen Stellen im Käfig ist ihnen sogar das aufrechte Stehen verwehrt!

Weitere Informationen zu den verschiedenen Formen der Legehennenhaltung finden sich auf der Homepage der Tierschutzombudsstelle Wien unter http://www.tieranwalt.at/ (Schluss) pea

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