• 03.10.2005, 12:37:28
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Neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte von BAWAG und P.S.K. Fusion zur BAWAG P.S.K. AG rechtskräftig

Wien (OTS) - Mit der vorliegenden Genehmigung der Behörden und der
Eintragung ins Firmenbuch am 1. Oktober 2005 ist die Fusion von BAWAG
und P.S.K. rückwirkend zum 1. Jänner 2005 rechtskräftig. Wir schlagen
ein neues Kapitel in der nun gemeinsamen Unternehmensgeschichte auf.
Künftig wird die fusionierte Bank unter dem Namen "BAWAG P.S.K. Bank
für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse AG", kurz
BAWAG P.S.K., firmieren. An der 100%-igen Eigentümerschaft des ÖGB
ändert die Fusion nichts.

Die Zusammenführung ist die konsequente Weiterführung der
organisatorischen Neuordnung der beiden Institute, die 2001 begonnen
wurde. Die gemeinsam mit den Belegschaftsvertretern erarbeitete
Vereinheitlichung der unterschiedlichen Gehaltssysteme sowie das neue
gemeinsame Kernbankensystem werden 2006 den Schlussstein der
Harmonisierung bilden. Mit der Fusion wird aber schon jetzt die
Steuerung der Bankengruppe wesentlich vereinfacht und optimiert.

Für die Kunden der BAWAG und P.S.K. ändert sich aufgrund der
Gesamtrechtsnachfolge nichts. Sie werden automatisch zu Kunden der
BAWAG P.S.K. und behalten ihre Konto- und Depotnummern, auch die
Bankleitzahlen bleiben unverändert.

Der Aufsichtsrat der neuen Bank hat heute Vormittag
erwartungsgemäß alle Vorstände der bisherigen BAWAG und bisherigen
P.S.K. in ihre Funktion als Vorstandsmitglieder der BAWAG P.S.K.
berufen. Vorsitzender des Vorstands und Generaldirektor ist Dkfm.
Johann Zwettler, zum stellvertretenden Generaldirektor wurde Dr.
Stephan Koren berufen. Weitere Mitglieder des Vorstands sind Jochen
Bottermann, Dr. Christian Büttner, Mag. Hubert Kreuch, Mag. Herbert
Legradi, Mag. Peter Nakowitz und Dr. Josef Schwarzecker.

Die neue BAWAG P.S.K. verfügt über 1,3 Millionen Privatkunden,
60.000 Firmenkunden und über das größte, zentral gesteuerte
Vertriebsnetz in Österreich. International sind wir in allen
östlichen Nachbarländern wie Tschechien, Slowakei, Ungarn und seit
September auch in Slowenien vertreten. Rund 4.200 Mitarbeiter sind ab
1.10.2005 in der neu entstehenden Bank tätig, etwa 6.800 Mitarbeiter
arbeiten im Gesamtkonzern.

BAWAG P.S.K. im ersten Halbjahr 2005

- Stabile Entwicklung trotz temporärer Kostenbelastungen aus EDV-
Umstellung
- Erfolgreicher Ausbau des Geschäfts mit Klein- und
Mittelbetrieben und Forcierung des Wertpapiergeschäfts:

Zum 30.6.2005 betrug die Konzernbilanzsumme der BAWAG P.S.K Gruppe
knapp 58 Milliarden Euro und hat sich somit gegenüber dem
Jahresultimo um 1,7 Milliarden Euro oder um 3 % erhöht.
Dank einem höheren Wertpapierportefeuille und dem Zuwachs bei den
Forderungen an Privat- und Kommerzkunden konnte das Kommerzielle
Kreditvolumen einschließlich der Wertpapiere um rund 2,2 Milliarden
Euro auf rund 83 % der Bilanzsumme ausgeweitet werden. In unserem
Kerngeschäft stieg der Anteil der Forderungen an Kunden mit rund 30,4
Milliarden Euro auf etwa 52 % der Bilanzsumme. Besonders erfreulich
entwickelten sich die Kredite an Unternehmen, die um rund 1,4
Milliarden Euro ausgeweitet werden konnten. Das bedeutet ein Wachstum
von rund 11 %. Der Marktanteil bei den Forderungen an private
Haushalte konnte auf rund 6 % erhöht werden. Insgesamt wurden in den
ersten sechs Monaten rund 27.000 Privatkredite mit einem Volumen von
etwa 520 Millionen Euro zugezählt.

Die Primärmittel konnten in der ersten Jahreshälfte um rund 0,8
Milliarden Euro auf ca. 45,5 Milliarden Euro erhöht werden. Per Ende
Juni 2005 verfügt die BAWAG P.S.K. Gruppe über Spareinlagen von etwa
18,9 Milliarden Euro, was einem Marktanteil von rund 12,9 %
entspricht. Gleichzeitig ist es gelungen, den Absatz von
Investmentfonds im Jahresvergleich zu verdreifachen.

Die Eigenmittel der Gruppe erreichten per 30. Juni 2005 rund 3,9
Milliarden Euro. Die Eigenmittelquote beträgt rund 12,7 % und die
Kernkapitalquote 8,3 %.

Der Zinsüberschuss lag in der ersten Jahreshälfte 2005 mit rd. 366
Millionen Euro auf dem Vorjahresniveau. Der höhere Absatz von
Investmentfonds und der sonstigen Wertpapiere führten zu einer
Steigerung der Provisionen um rd. 9,5 % gegenüber dem Vorjahr. Die
höheren IT-Aufwendungen mit einmaligem Charakter sowie die erhöhten
Abschreibungen führten zu einem um 5,3 % höheren Verwaltungsaufwand
von rund 317,5 Millionen Euro.

Trotz konservativer Bewertungsmaßstäbe werden Risikovorsorgen im
Kreditgeschäft mit 60,6 Millionen Euro um rund 15,7 % geringer als im
Vorjahreswert ausgewiesen. Sonstiger betrieblicher Erfolg, welcher im
Wesentlichen das Ergebnis der Bewertungen des Bankbuchs und des
Anlagevermögens umfasst, beträgt im 1. Halbjahr 15,1 Millionen Euro,
was zu einem um rund 3,5 % höheren Jahresüberschuss vor Steuern in
Höhe von rund 83,5 Millionen Euro führt.

Diesen Text können Sie auch auf unserer Homepage unter
http://www.bawagpsk.com Presse aktuell abrufen

Rückfragehinweis:
BAWAG P.S.K. Konzernpressestelle
1018 Wien, Georg-Coch-Platz 2,
Thomas Heimhofer, Tel.: 0043 (1) 53453 - 31210,
e-mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BAW

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