Neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte von BAWAG und P.S.K. Fusion zur BAWAG P.S.K. AG rechtskräftig

Wien (OTS) - Mit der vorliegenden Genehmigung der Behörden und der Eintragung ins Firmenbuch am 1. Oktober 2005 ist die Fusion von BAWAG und P.S.K. rückwirkend zum 1. Jänner 2005 rechtskräftig. Wir schlagen ein neues Kapitel in der nun gemeinsamen Unternehmensgeschichte auf. Künftig wird die fusionierte Bank unter dem Namen "BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse AG", kurz BAWAG P.S.K., firmieren. An der 100%-igen Eigentümerschaft des ÖGB ändert die Fusion nichts.

Die Zusammenführung ist die konsequente Weiterführung der organisatorischen Neuordnung der beiden Institute, die 2001 begonnen wurde. Die gemeinsam mit den Belegschaftsvertretern erarbeitete Vereinheitlichung der unterschiedlichen Gehaltssysteme sowie das neue gemeinsame Kernbankensystem werden 2006 den Schlussstein der Harmonisierung bilden. Mit der Fusion wird aber schon jetzt die Steuerung der Bankengruppe wesentlich vereinfacht und optimiert.

Für die Kunden der BAWAG und P.S.K. ändert sich aufgrund der Gesamtrechtsnachfolge nichts. Sie werden automatisch zu Kunden der BAWAG P.S.K. und behalten ihre Konto- und Depotnummern, auch die Bankleitzahlen bleiben unverändert.

Der Aufsichtsrat der neuen Bank hat heute Vormittag erwartungsgemäß alle Vorstände der bisherigen BAWAG und bisherigen P.S.K. in ihre Funktion als Vorstandsmitglieder der BAWAG P.S.K. berufen. Vorsitzender des Vorstands und Generaldirektor ist Dkfm. Johann Zwettler, zum stellvertretenden Generaldirektor wurde Dr. Stephan Koren berufen. Weitere Mitglieder des Vorstands sind Jochen Bottermann, Dr. Christian Büttner, Mag. Hubert Kreuch, Mag. Herbert Legradi, Mag. Peter Nakowitz und Dr. Josef Schwarzecker.

Die neue BAWAG P.S.K. verfügt über 1,3 Millionen Privatkunden, 60.000 Firmenkunden und über das größte, zentral gesteuerte Vertriebsnetz in Österreich. International sind wir in allen östlichen Nachbarländern wie Tschechien, Slowakei, Ungarn und seit September auch in Slowenien vertreten. Rund 4.200 Mitarbeiter sind ab 1.10.2005 in der neu entstehenden Bank tätig, etwa 6.800 Mitarbeiter arbeiten im Gesamtkonzern.

BAWAG P.S.K. im ersten Halbjahr 2005

  • Stabile Entwicklung trotz temporärer Kostenbelastungen aus EDV-Umstellung
  • Erfolgreicher Ausbau des Geschäfts mit Klein- und Mittelbetrieben und Forcierung des Wertpapiergeschäfts:

Zum 30.6.2005 betrug die Konzernbilanzsumme der BAWAG P.S.K Gruppe knapp 58 Milliarden Euro und hat sich somit gegenüber dem Jahresultimo um 1,7 Milliarden Euro oder um 3 % erhöht.
Dank einem höheren Wertpapierportefeuille und dem Zuwachs bei den Forderungen an Privat- und Kommerzkunden konnte das Kommerzielle Kreditvolumen einschließlich der Wertpapiere um rund 2,2 Milliarden Euro auf rund 83 % der Bilanzsumme ausgeweitet werden. In unserem Kerngeschäft stieg der Anteil der Forderungen an Kunden mit rund 30,4 Milliarden Euro auf etwa 52 % der Bilanzsumme. Besonders erfreulich entwickelten sich die Kredite an Unternehmen, die um rund 1,4 Milliarden Euro ausgeweitet werden konnten. Das bedeutet ein Wachstum von rund 11 %. Der Marktanteil bei den Forderungen an private Haushalte konnte auf rund 6 % erhöht werden. Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten rund 27.000 Privatkredite mit einem Volumen von etwa 520 Millionen Euro zugezählt.

Die Primärmittel konnten in der ersten Jahreshälfte um rund 0,8 Milliarden Euro auf ca. 45,5 Milliarden Euro erhöht werden. Per Ende Juni 2005 verfügt die BAWAG P.S.K. Gruppe über Spareinlagen von etwa 18,9 Milliarden Euro, was einem Marktanteil von rund 12,9 % entspricht. Gleichzeitig ist es gelungen, den Absatz von Investmentfonds im Jahresvergleich zu verdreifachen.

Die Eigenmittel der Gruppe erreichten per 30. Juni 2005 rund 3,9 Milliarden Euro. Die Eigenmittelquote beträgt rund 12,7 % und die Kernkapitalquote 8,3 %.

Der Zinsüberschuss lag in der ersten Jahreshälfte 2005 mit rd. 366 Millionen Euro auf dem Vorjahresniveau. Der höhere Absatz von Investmentfonds und der sonstigen Wertpapiere führten zu einer Steigerung der Provisionen um rd. 9,5 % gegenüber dem Vorjahr. Die höheren IT-Aufwendungen mit einmaligem Charakter sowie die erhöhten Abschreibungen führten zu einem um 5,3 % höheren Verwaltungsaufwand von rund 317,5 Millionen Euro.

Trotz konservativer Bewertungsmaßstäbe werden Risikovorsorgen im Kreditgeschäft mit 60,6 Millionen Euro um rund 15,7 % geringer als im Vorjahreswert ausgewiesen. Sonstiger betrieblicher Erfolg, welcher im Wesentlichen das Ergebnis der Bewertungen des Bankbuchs und des Anlagevermögens umfasst, beträgt im 1. Halbjahr 15,1 Millionen Euro, was zu einem um rund 3,5 % höheren Jahresüberschuss vor Steuern in Höhe von rund 83,5 Millionen Euro führt.

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