• 28.09.2005, 14:40:14
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  • OTS0279 OTW0279

Seeber: Regionalpolitik ist Genialpolitik!

Jeder EU-Bürger soll von EU-Regionalpolitik profitieren

Strassburg, 28. September 2005 (ÖVP-PD) "Wir brauchen eine rasche
und realistische Einigung bei der Finanziellen Vorausschau. Es kann
nicht ein Europa mit immer mehr Regionen und immer weniger Geld
geben. Besonderes Augenmerk gebührt dabei den Regionen mit
Benachteiligungen, wie den ländlichen Gebieten und den Berggebieten.
Für diese müssen wir geeignete Indikatoren erarbeiten, die die
konkreten Benachteiligungen besser abbilden. Die bisherigen Modelle
und Berechnungsmethoden wie beispielsweise das BIP pro Kopf sind in
dieser Hinsicht unzureichend", kritisiert der ÖVP-
Europaparlamentarier Dr. Richard Seeber nach der Abstimmung zur Rolle
des territorialen Zusammenhalts bei der regionalen Entwicklung im
Europäischen Parlament in Strassburg. ****

Der Bericht an sich enthält die wichtigen Forderungen des Ausbaus
der wirtschaftlichen und sozialen Kohäsion um den Faktor des
territorialen Zusammenhalts. Jeder EU-Bürger soll auf möglichst
optimierte staatliche und politische Grundlagen zurückgreifen und
sein Leben erfolgreich gestalten können. "Der EU kommt hier eine
Schlüsselrolle zu. Sie muss zum einen den Rahmen für eine ausgewogene
wirtschaftliche, soziale und territoriale Entwicklung des gesamten
Gemeinschaftsgebietes schaffen, zum anderen sind die Sektor-Politiken
der EU um diese territoriale Komponente zu ergänzen. Nur so kann der
europäische Mehrwert erhöht werden. Außerdem ist die Vielfalt der
Gemeinschaft zu fördern und auch die spezifischen Interessen, Stärken
und Schwächen der verschiedenen Gebiete sind im Sinne einer
polyzentrischen Regionalpolitik zu unterstützen", so Seeber weiter.

"Durch einen gesamthaften Ansatz der EU-Politik, verstärkt durch
die territoriale Komponente und unter Wahrung der Subsidiarität, wird
die Union somit eine echte Union aller Bürger. Wir müssen aber auch
verstärkt auf die Einfachheit und Praktikabilität der
Gemeinschaftspolitik Wert legen, wenn ihre wirkungsvolle Umsetzung
und Anwendung in allen Regionen der EU gewährleistet sein soll. Der
Grundsatz: Weniger ist mehr trifft hier im Besonderen zu", so Seeber
abschließend.

Rückfragen: MEP Dr. Richard Seeber, Tel.: 0032-2-284-5468
([email protected]) oder Mag. Andrea Strasser, EVP-ED
Pressestelle, Tel.: 0032-473-311175 ([email protected])

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP

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