Mainoni: "Sicherheitsforschung ist ein Gebot der Stunde"

"Konferenz findet heuer erstmals in Wien statt"

Wien (OTS) - Staatssekretär Mag. Eduard Mainoni, BMVIT und Vizerektor Prof. Dr. Hans Kaiser haben heute in der TU-Wien die internationale PED-Konferenz 2005 - Pedestrian and Evacuation Dynamics - eröffnet. Angesichts der weltweiten Katastrophen, die in New Orleans, Berg Isel, Kaprun passiert sind sowie der diversen Tunnelunfälle, die uns in letzter Zeit geschockt haben, ist "Sicherheit" ein Thema von höchster Aktualität.

"Die diesjährige Konferenz zur Fußgängerdynamik und Evakuierungssimulation ist die dritte einer Reihe von Konferenzen. Dass gerade Wien als Konferrenzort für diese Veranstaltung auserkoren wurde, spricht für uns als Forschungsland. Immerhin diskutieren 69 Wissenschaftler aus 17 Ländern über die neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Panikforschung, Evakuierung und Präventivmaßnahmen", betonte Mainoni die Wichtigkeit von Forschung im Bereich Sicherheitspolitik.

Das vom BMVIT koordinierte "Österreichische Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS", wurde im Juli vom Rat für Forschung und Technologieentwicklung mit einem ersten Budget von EUR 5 Mio. für 2005 empfohlen.
(2005-2013: gesamt EUR 110 Mio.)

Damit ist Österreich der erste EU-Mitgliedstaat mit einem nationalen Sicherheitsforschungsprogramm und dieses ist Teil des 7. EU-Rahmenprogramms. Ein Aufruf für Interessensbekundungen wird am Ende dieses Jahres starten.

Die FFG (Forschungsförderungsgesellschaft) wird als Projektabwickler und als Kontaktstelle für die Bewerber fungieren.

Die Hauptziele des nationalen Programms sind:

Schaffung von Wissen, welches für die Erforschung der sicherheitspolitischen Ziele Österreichs gebraucht wird

Erhöhung der objektiv messbaren Sicherheit für die Bevölkerung und das individuelle Sicherheitsgefühl

Erreichung von sicherheitsrelevanten Prozeduren und Technologiesprüngen

Wachstum der österreichischen Sicherheitswirtschaft

Exzellenzstrukturen im Feld der Sicherheitsforschung

"Ich bin überzeugt, dass Evakuierung- und Massendynamik eine zentrale Rolle für die Zukunft unserer Gesellschaft spielen. Ebenso erwarte ich mir, dass die Resultate dieser Forschungen der Verbesserung der allgemeinen Sicherheit dienen und uns allen im täglichen Leben zugute kommen werden," so Eduard Mainoni in seinem Statement.

Die Konferenz findet in der TU-Wien, Saal Schütte Lihotzky, statt und dauert bis Freitag, 30.September 2005.

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Mag. Marie-Theres Resch-Ehrendorff
Pressesprecherin des Staatssekretärs
BM für Verkehr, Innovation und Technologie
Tel.: (++43-1) 711 62/8002
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