- 28.09.2005, 14:15:00
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Mainoni: "Sicherheitsforschung ist ein Gebot der Stunde"
"Konferenz findet heuer erstmals in Wien statt"
Wien (OTS) - Staatssekretär Mag. Eduard Mainoni, BMVIT und
Vizerektor Prof. Dr. Hans Kaiser haben heute in der TU-Wien die
internationale PED-Konferenz 2005 - Pedestrian and Evacuation
Dynamics - eröffnet. Angesichts der weltweiten Katastrophen, die in
New Orleans, Berg Isel, Kaprun passiert sind sowie der diversen
Tunnelunfälle, die uns in letzter Zeit geschockt haben, ist
"Sicherheit" ein Thema von höchster Aktualität.
"Die diesjährige Konferenz zur Fußgängerdynamik und
Evakuierungssimulation ist die dritte einer Reihe von Konferenzen.
Dass gerade Wien als Konferrenzort für diese Veranstaltung auserkoren
wurde, spricht für uns als Forschungsland. Immerhin diskutieren 69
Wissenschaftler aus 17 Ländern über die neuesten Erkenntnisse auf dem
Gebiet der Panikforschung, Evakuierung und Präventivmaßnahmen",
betonte Mainoni die Wichtigkeit von Forschung im Bereich
Sicherheitspolitik.
Das vom BMVIT koordinierte "Österreichische
Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS", wurde im Juli vom Rat für
Forschung und Technologieentwicklung mit einem ersten Budget von EUR
5 Mio. für 2005 empfohlen.
(2005-2013: gesamt EUR 110 Mio.)
Damit ist Österreich der erste EU-Mitgliedstaat mit einem
nationalen Sicherheitsforschungsprogramm und dieses ist Teil des 7.
EU-Rahmenprogramms. Ein Aufruf für Interessensbekundungen wird am
Ende dieses Jahres starten.
Die FFG (Forschungsförderungsgesellschaft) wird als
Projektabwickler und als Kontaktstelle für die Bewerber fungieren.
Die Hauptziele des nationalen Programms sind:
Schaffung von Wissen, welches für die Erforschung der
sicherheitspolitischen Ziele Österreichs gebraucht wird
Erhöhung der objektiv messbaren Sicherheit für die Bevölkerung und
das individuelle Sicherheitsgefühl
Erreichung von sicherheitsrelevanten Prozeduren und
Technologiesprüngen
Wachstum der österreichischen Sicherheitswirtschaft
Exzellenzstrukturen im Feld der Sicherheitsforschung
"Ich bin überzeugt, dass Evakuierung- und Massendynamik eine
zentrale Rolle für die Zukunft unserer Gesellschaft spielen. Ebenso
erwarte ich mir, dass die Resultate dieser Forschungen der
Verbesserung der allgemeinen Sicherheit dienen und uns allen im
täglichen Leben zugute kommen werden," so Eduard Mainoni in seinem
Statement.
Die Konferenz findet in der TU-Wien, Saal Schütte Lihotzky, statt
und dauert bis Freitag, 30.September 2005.
Rückfragehinweis:
Mag. Marie-Theres Resch-Ehrendorff
Pressesprecherin des Staatssekretärs
BM für Verkehr, Innovation und Technologie
Tel.: (++43-1) 711 62/8002
mailto:[email protected]
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