Walch: Keine neuen AKW´s bauen und bestehende einmotten

"Leider gibt es in Europa immer noch Pläne zum Bau neuer Atomkraftwerke"

Wien, 2005-28-09 (fpd) - "Atomkraftwerke sind gefährlich, darüber sind sich alle im klaren und trotzdem gibt es in Europa immer noch Pläne zur Errichtung neuer AKW´s", sagte heute der Abgeordnete des Freiheitlichen Parlamentsklubs Max Walch im Zuge einer Aktuellen Stunde im Nationalrat.****

Die Kritik seitens der Opposition an der Atom-Politik der Bundesregierung sei für Walch nicht nachvollziehbar. "Beim Baubeginn von Temelin hat es keinen hörbaren Protest seitens des damaligen SPÖ-Regierungschefs gegeben", sagte Walch zu jetzt laut werdender Kritik.

Im Mai dieses Jahres habe es im Niederösterreichischen Weitra ein Treffen mit Tschechischen Abgeordneten gegeben, bei dem über die weitere Vorgehensweise im Fall von Temelin gesprochen worden sei. " Kollege Schopf von der SPÖ war aber leider nicht dort, da er offensichtlich etwas wichtigeres tun gehabt hat", zeigt sich Walch verärgert. Auch der nunmehrige Grün-Landesrat in Oberösterreich Rudi Anschober habe früher oftmals erklärt, dass es in Sachen Temelin anders zu ginge, wenn er etwas zu sagen hätte. "Jetzt hat Anschober die Möglichkeit etwas zu sagen, aber ich höre nichts", sagte der Abgeordnete.

Walch erinnerte auch daran, dass es zwei Abgeordnete des Freiheitlichen Parlamentsklubs waren, die im Parlament gegen die Aufnahme Tschechiens in die Europäische Union gestimmt haben, weil es keine annehmbare Lösung für Temelin gegeben habe. "Wir müssen alles daran setzen, dass keine neuen Atomkraftwerke erbaut werden und die bestehenden eingemottet werden", sagte Walch abschließend. (Schluß)

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