NR Binder-Maier: Bundeshymnen-Debatte ist Ablenkungsmanöver!

Über wichtige Frauenfragen wird weiterhin hinweggesehen

St. Pölten (SPI) - "Hier wird eine Selbstverständlichkeit zum Über-Thema aufgebauscht und über tatsächlich drängende Fragen geflissentlich hinweg gesehen" bringt NR Gabriele Binder-Maier die Verwunderung der SPÖ-Frauen zum Ausdruck, da dies bei den zahlreichen Themen, die den Frauen wirklich unter den Nägel brennen, nicht das wichtigste Thema sein kann, oder doch?****

Landesfrauenvorsitzende Gabriele Binder-Maier: "In der modernen Gesellschaft in der wir leben, die sich die Gleichberechtigung auf ihre Fahnen heftet, stellt eine geschlechtsneutrale Formulierung wohl eine Selbstverständlichkeit dar. Augenscheinlich ist es für Frauenministerin Rauch-Kallat jedoch ein so entscheidender Schritt, dass sie dies plötzlich als ihre große Errungenschaft anpreisen muss. Es ist bezeichnend für die Politik der sogenannten Frauenministerin sich auf Nebenschauplätzen zu tummeln und nonchalant über die tatsächlich drängenden Fragen der Frauen hinweg zu sehen."

Viel wichtiger ist das Problem, wonach nur jede 2. Frau den Wiedereinstieg in den Beruf nach der Karenz schafft. Die SPÖ-Frauen, die erst vor kurzem ihre Forderungen nach einem "Kindergeld plus" vorgestellt haben, das ein leicht umsetzbares, flexibles und einkommensabhängiges Sofortprogramm für einen früheren Wiedereinstieg darstellt, erwarten sich von einer Frauenministerin, sich um tatsächliche, oft existenzielle Probleme von Frauen zu kümmern. Doch diese Hinweise überhört die Ministerin.

Nationalrätin Gabriele Binder-Maier abschließend: "Ministerin Rauch-Kallat überlegt sich, anstatt sich um anstehende Probleme, verursacht durch die eigene konservative Politik, wie Arbeitszeitflexibilisierung, explodierende Überstunden, familienfeindliche Ladenöffnungszeiten, etc. zu kümmern, lieber einen neuen Text für die Bundeshymne. Frau Minister krempeln Sie die Ärmel hoch und widmen sie sich endlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf!" (Schluss)

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