• 24.09.2005, 10:00:00
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Bergrettung NÖ: Geländefahrerschulung und Fahrzeugübergabe

Plank: Sicherheitsnetz noch enger knüpfen

St. Pölten (NLK) - Zeit ist der wesentliche Faktor jedes
Rettungseinsatzes. Die mögliche Erreichung der Unfallstelle ist damit
eine wesentliche Voraussetzung, um verunglückten Alpinisten effizient
helfen zu können. Die neun Geländefahrzeuge der NÖ Bergrettung helfen
dabei Anmarschwege schneller zurückzulegen, um größere Personal- und
Materialkapazitäten in das Einsatzgebiet zu verlegen. Allerdings
stellt die Zufahrt oft eine erhebliche Anforderung an die Fahrer dar
- und das muss geübt werden.

Heute, Samstag, findet daher im Beisein von Landesrat Josef Plank
in Lackenhof am Ötscher die Einsatzfahrerschulung der Bergrettung
statt. Unter der Anleitung professioneller Instruktoren werden die
Bergretter und auch die eingesetzten Geländefahrzeuge schrittweise an
die Leistungsgrenze herangeführt.

"Die Ausstattung mit Geländefahrzeugen ist ein mehrjähriges
Projekt, das nur im Zusammenspiel mit Wirtschaft, Politik und
Bergrettung durchführbar ist", sagte Plank. "Diese enge Kooperation
ermöglicht uns, dass wir drei neue Geländeautos an die Ortsstellen
übergeben können. Damit wird das Sicherheitsnetz in Niederösterreich
für touristische Gäste noch enger geknüpft. Das unvermeidliche
Restrisiko alpinen Handelns kann nur gemeinsam weiter gesenkt werden.
Etwa 260 Bergtote in Österreich pro Jahr sind zu viel.
Verantwortliches Handeln der Bergsportler und bestmögliches
Einsatzmaterial in der Hand unserer Bergretter soll diese Zahl
senken. Damit bauen wir gemeinsam an einem sicheren wanderbaren
Niederösterreich."

Die NÖ Bergrettung mit ihren 1.100 freiwillig und unentgeltlich
arbeitenden Mitgliedern hat jährlich zwischen 700 und 800 Bergungen
durchzuführen. Bergrettungsarbeit verstehet sich dabei als
organisierte Kameradenhilfe, ist doch jedes Mitglied selbst
begeisterter Alpinist und Wintersportler. Darin wurzelt auch die hohe
Motivation und der freundschaftliche Teamgeist.

Übrigens: Den Alpinnotruf 140 sollte jeder Wanderer und Schifahrer
kennen.

Nähere Informationen: Klaus M. Pollak, Telefon 0664/350 10 02.

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12180
http://www.noe.gv.at/nlk

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