- 23.09.2005, 15:09:27
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FMK: Unabhängige Studien bestätigen - Mobilfunk-Grenzwerte schützen auch Kinder verlässlich
Mobilfunkbetreiber beraten - Handykosten im Griff
Wien (OTS) - "Die von der Familiensprecherin der Grünen, Sabine
Mandak, geforderte unabhängige Forschung zu den Auswirkungen von
Mobiltelefonen auf Kinder und Jugendliche gibt es bereits", erklärte
heute der Geschäftsführer des Forum Mobilkommunikation, Mag. Thomas
Barmüller, anlässlich der Präsentation einer Umfrage, wonach sich 64
Prozent der Eltern über mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen
ihrer Kinder durch Mobilfunk besorgt zeigen. "Diese Sorgen sind
unbegründet. Erst kürzlich hat die Weltgesundheitsorganisation WHO im
Rahmen des internationalen Projekts zu elektromagnetischen Feldern
ihre bestehenden Empfehlungen betreffend Vorsichtsmaßnahmen für
Kinder bei der Benutzung von Mobiltelefonen bestätigt", so Barmüller.
Die WHO hält in ihrer Stellungnahme fest, dass bis heute alle
Expertenbewertungen über gesundheitliche Effekte durch
elektromagnetische Felder, wie sie beim Mobilfunk verwendet werden,
zu dem Schluss gekommen sind, dass es unterhalb der von der
Internationalen Kommission zum Schutz vor nicht-ionisierender
Strahlung (ICNIRP) festgelegten Grenzwerte keine negativen
Auswirkungen auf die Gesundheit gibt.
Dass internationale Mobilfunkforschungsprogramme hauptsächlich von
Anbietern beauftragt und deshalb "handyfreundlich"(Mandak) seien, ist
laut Barmüller nachweislich falsch und spiegelt eine verbreitete
inkonsequente Haltung wider: "Einerseits wird die Kostenbeteiligung
von Betreibern und Industrie an Forschungsprojekten vehement
eingefordert - auf der anderen Seite wird die Glaubwürdigkeit von
Studien, die so finanziert werden, umgehend in Frage gestellt, wenn
entwarnende Ergebnisse vorliegen." Zu der vom Vorsitzenden des
Dachverbands der Pflichtschul-Elternvereine, Kurz Nekula, erhobenen
Forderung, aufgrund der gesundheitlichen Sorgen der Eltern
Mobilfunkstationen im Nahbereich von Kindergärten und Schulen zu
verbieten, erklärte Barmüller: "Diese Forderung ist aus dem
Wissensstand der internationalen Forschung sachlich nicht zu
begründen. Hinzu kommt, dass sie technisch unsinnig ist, da die
verlangten Abstände die Immissionen in vielen Fällen nicht
automatisch minimieren." In diesem Zusammenhang verwies Barmüller
auch auf eine seit einigen Monaten laufende Informationskampagne des
Forum Mobilkommunikation im Elternmagazin "Klasse", der Zeitschrift
des österreichischen Verbandes der Elternvereine an den öffentlichen
Pflichtschulen, in der die Themen Kostenkontrolle sowie Mobilfunk und
Gesundheit ausführlich behandelt werden: "Ich empfehle Herrn Nekula,
sich in der aktuellen Ausgabe seiner eigenen Zeitschrift über das
Ausbreitungsverhalten elektromagnetischer Felder zu informieren und
nicht voreilig nach Mobilfunkverboten zu rufen".
Handykosten im Griff
Zur ebenfalls in der Umfrage angesprochenen Thematik der
Handykosten bei Kindern und Jugendlichen verwies Barmüller auf die
intensive Informations- und Aufklärungsarbeit der Mobilfunkbetreiber
sowie auf die zahlreichen Möglichkeiten, die Kosten im Griff zu
haben: "Besonders Wertkarten können dabei helfen, weil man nur soviel
telefonieren kann, wie man zuvor an Guthaben aufgeladen hat. Ist das
Guthaben aufgebraucht, kann man aber immer noch angerufen werden. Der
Vorteil bei einem Wertkartenhandy ist, dass es kein monatliches
Grundentgelt gibt, ein Nachteil sind aber die höheren Tarife im
Vergleich zu einem Vertragshandy. Bei Vertragshandys ist die
Kostenabfrage ein nützlicher Service, um die Kosten unter Kontrolle
zu halten. Das funktioniert je nach Betreiber entweder direkt per SMS
über das Handy, über das Internet oder die Service-Hotline. So weiß
man immer, wie viel man bereits telefoniert hat. Letztlich liegt aber
auch Verantwortung bei den Eltern, denn unter 18 Jahren braucht man
für ein Vertragshandy ihre Zustimmung", Barmüller abschließend.
Forum Mobilkommunikation
Das Forum Mobilkommunikation (FMK) ist die Brancheninitiative
aller österreichischen Mobilfunkbetreiber, der Mobilfunkindustrie und
des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI). Es
beschäftigt sich intensiv mit dem Thema "Mobilfunk und Gesundheit"
und mit allen Fragen, die mit dem Aufbau der österreichischen
Mobilfunknetze zusammenhängen.
Links
Internationales EMF-Projekt der WHO - Klarstellung
http://www.who.int/peh-emf/meetings/ottawa_june05/en/index4.html
WHO- Factsheet (#193)
http://www.ots.at/redirect.php?WHOfactsheet
Rückfragehinweis:
Forum Mobilkommunikation Mag. Thomas Barmüller Geschäftsführer Mariahilfer Straße 37-39 A-1060 Wien Tel.: +43 1 588 39 38 Fax: +43 1 586 69 71 Mobil: +43 6991 588 39 38 E-mail: [email protected] Internet: www.fmk.at
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