- 22.09.2005, 20:31:53
- /
- OTS0304 OTW0304
Kopietz ad Strache: Nur noch Getöse und Stammtischgezeter!
Nein-Sager-Partei verweigert sich trotzig der Zukunft
Wien (SPW) - "Strache gibt sich große Mühe das Vakuum, dass durch
den Abgang des einstigen freiheitlichen Übervaters entstanden ist, zu
füllen: Und zwar durch noch mehr Getöse und trotziges
Stammtischgezeter mit menschenverachtenden Untertönen. Das Wenige,
dass dem Spitzenkandidaten der Wiener Freiheitlichen zu dieser Stadt
einfällt, ist weder neu noch originell. In gewohnter Manier spielt
Heinz-Christian Strache mit den Ängsten der Menschen und schürt
Ressentiments gegen die Schwächsten in unserer Gesellschaft. Sich von
der Welt abzuschotten und penetrant ‚Nein’ zu sagen, das sind keine
Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft, wie sie sich die
Menschen zurecht erwarten", kommentierte der Wiener
SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Harry Kopietz am Donnerstagabend den
Wahlauftakt der Wiener FPÖ.****
"Entgegen aller Imagekampagnen und Liftings bleibt H.C. ewig
vorgestrig", betonte Kopietz gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien.
Das triste phantasie- und visionslose Bild der Freiheitlichen von
Wien habe jedenfalls nichts mit der Realität dieser Stadt zu tun.
Wien sei eine weltoffene, moderne Metropole, die offen für Einflüsse
von außen ist, so Kopietz, der unterstrich: "Wenn sich Herr Strache
und seine Partei dem verweigern, dann verweigern sie sich der
Zukunft!"
Völlig unglaubwürdig werde Strache, gerade wenn er sich in seine
Lieblingspose als Anwalt der ‚kleinen’ Leute werfe, hielt Kopietz
weiter fest. "Falls er vergessen hat, einmal stellvertretender Obmann
einer Regierungspartei gewesen zu sein, möchte ich sein Gedächtnis
entsprechend auffrischen. Während der Zeit Straches als
Stellvertreter von Ursula Haubner wurde von der damaligen
schwarzblauen Bundesregierung eine Welle von Belastungen und
Schlechterstellungen gerade für die Einkommensschwache beschlossen.
Und was hat H.C. getan? Er hat den ‚kleinen Mann’ sang- und klanglos
im Regen stehen gelassen. Die Wählerinnen und Wähler werden sich
daran erinnern", unterstrich der Landesparteisekretär.
Von der politischen Realität in Wien sei der Wiener
FPÖ-Spitzenkandidat vollkommen abgehoben, so Kopietz, der betonte:
"Kein konstruktiver Beitrag, erst recht keine Konzepte für mehr
Arbeitsplätze, soziale Sicherheit oder die Sicherung des
Gesundheitssystems. Nur eines zieht sich durch diese Polterei: Das
Schlechtmachen von Wien und allerlei Geschmacklosigkeiten bis über
den Rand der demokratiepolitischen Bedenklichkeit." Für dieses
Armutszeugnis würden die Wiener Freiheitlichen spätestens am 23.
Oktober die Rechnung präsentiert bekommen, so Kopietz abschließend.
(Schluss) tr
Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ-Wien
Tel.: ++43/ 01/ 53 427-224
mailto:wien.presse@spoe.at
http://www.waehlenwirwien.at
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW