- 21.09.2005, 10:34:14
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ÖAMTC AKADEMIE: Saubere Verkehrsmittel sind die Mobilitätsgarantie für die Zukunft
Erdgasantrieb ist umweltfreundlich, im Betrieb kostengünstig und bewährt sich auch im harten Alltagsbetrieb
Wien (OTS) - Die ÖAMTC AKADEMIE nimmt den "Autofreien Tag" zum
Anlass, um auf umweltfreundliche Alternativantriebe hinzuweisen.
"Gefragt sind nicht Verbote, sondern kreative und technisch bereits
machbare Lösungen, die eine Verbesserung der Luftqualität bringen.
Nur saubere Verkehrsmittel sind die Mobilitätsgarantie für die
Zukunft", ist die Geschäftsführerin der ÖAMTC AKADEMIE, Christine
Zach, überzeugt.
Die ÖAMTC AKADEMIE hat gemeinsam mit der TU Wien, General Motors
Austria, DHL Express und OMV Gas ein Forschungsprojekt durchgeführt,
bei dem in einem Umweltfeldversuch drei gleiche Autos mit drei
unterschiedlichen Antrieben (Erdgas, Diesel und Benzin) jeweils die
gleichen typischen Ausliefer-Fahrstrecken zurückgelegt haben. Die
Abgasemissionen sowie der Kraftstoffverbrauch wurden unter realen
Bedingungen gemessen und zeigen deutlich, dass durch den Einsatz von
Erdgas und anderen modernen Technologien ein wichtiger Beitrag zur
Einhaltung zukünftiger Luftgütegrenzwerte geleistet werden kann.
"Erdgasfahrzeuge bieten bereits erhebliche Verbesserungen bei den
drei wichtigsten Abgaskomponenten: bei Partikelemissionen,
Stickstoffoxidemissionen und beim Kohlendioxidausstoß. Darüber hinaus
sind Erdgasfahrzeuge auch kostengünstiger zu betreiben und damit für
Fuhrparks, die viel im städtischen Raum unterwegs sind, eine
attraktive Alternative", so Zach zu den Ergebnissen des
Forschungsprojekts, das im Rahmen der Plattform "Sauberer
Stadtverkehr" durchgeführt wurde.
Der Ausbau des österreichischen Erdgastankstellennetzes wird
konsequent fortgesetzt und erleichtert Flottenbetreibern und
Vielfahrern den Umstieg auf die günstige Treibstoffalternative.
Österreichweit stehen derzeit insgesamt 28 öffentliche und rund 40
Betriebstankstellen zur Verfügung. Damit kann Österreich problemlos
mit einem erdgasbetriebenen Kraftfahrzeug durchquert werden.
Die Städte müssen handeln
Aufgrund einer EU-Richtlinie müssen die Stadtverwaltungen bei
Feinstaubbelastung handeln. Der Tagesmittelwert von 50 Mikrogramm
Feinstaub in der Luft darf nur an 30 Tagen im Jahr überschritten
werden (ab 2010 an 25 Tagen). Ab dem 31. Tag sind "angemessene
Maßnahmen" zu ergreifen. Welche das sind, obliegt in Österreich den
Bundesländern.
"Kurzfristige Aktionen wie Fahrverbote sind der falsche Weg. Da
trifft es Autofahrer, die ein Auto haben, das eigentlich allen
gesetzlichen Vorschriften entspricht", so Zach. Dauerhafte Lösungen
können nur über die Technologie erfolgen. So ist die Umstellung von
Bussen im Öffentlichen Verkehr und von Flottenfahrzeugen - vor allem
auch von jenen der öffentlichen Verwaltung - auf Erdgas ein
erfolgversprechender Weg. Und: Eine EU-Richtlinie sieht bis 2020 den
Ersatz von einem Fünftel des fossilen Öls als Kraftstoff - je zur
Hälfte durch Bio-Treibstoffe und Erdgas - vor.
"In Österreich wäre u.a. die langfristige Sicherstellung der
Mineralölsteuer-Befreiung eine Voraussetzung, um die Nachfrage von
Erdgas- bzw. auch Bio-Methan zu fördern", so Zach.
"Plattform Sauberer Stadtverkehr" zur Bewältigung der
Mobilitätszukunft
Die "Plattform Sauberer Stadtverkehr", zu der sich die ÖAMTC
AKADEMIE und Univ.Prof. Pucher von der TU Wien zusammengeschlossen
haben, bietet wirksame Lösungen für den Verkehrssektor an, um
motorisierte Mobilität aufrecht erhalten zu können. Fahren mit Erdgas
ist dabei ein effizienter Zwischenschritt auf dem langen Weg zur
Versorgung mit Wasserstoff.
Im Sinne eines gelebten Nachhaltigkeitsgedankens favorisiert die
Plattform ein Maßnahmenbündel nach dem Verursacherprinzip. "Neben dem
Verkehr - und auch hier sind unterschiedliche Gruppen getrennt zu
betrachten - müssen insbesondere Industrie, Hausbrand und
Kleinverbraucher massiv in die Aktionen miteinbezogen werden", so
Christine Zach, die Geschäftsführerin der ÖAMTC AKADEMIE,
abschließend.
Informationen über Erdgasfahrzeuge und die Ergebnisse des
Praxisprojekts "Sauberer Stadtverkehr" sowie eine Liste der
Erdgastankstellen, aber auch Studien zu Luftqualität und
Alternativantrieben findet man im Internet unter
http.://www.oeamtc.at/akademie/.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Hannes Kerschl
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at
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