Premiere: Österreichische Bürgerkarte als mobiler USB-Stick

Erstmals digitale Signatur im Einsatz beim Katastrophenschutz Steiermark

Wien (OTS) - Innovation made in Styria: Katastrophenschutz-Daten sind hochsensible Inhalte. Deshalb wurde das steirische Katastrophenschutz-Portal jetzt um eine weitere Sicherheitsfunktion erweitert. Der Zugang zum Extranet erfolgt künftig ausschließlich über die digitale Signatur. In Zusammenarbeit der icomedias Systemhaus GmbH und dem Landtag Steiermark wird dafür eine völlig neue Form der Bürgerkarte eingesetzt: Statt einer üblichen Chipkarte und Kartenlesegerät wird ein mobiler USB-Stick verwendet, der Karte und Lesegerät vereint.

Ein steiermarkweites Netz von Mitarbeitern in Landesbehörden, Gemeinden und Bezirkshauptmannschaften erfasst und bearbeitet die Daten im Extranet-Portal von Katastrophenschutz Online. Der Zugang zum System wird auf weitere Organisationen mit Sicherheitsaufgaben ausgedehnt werden. Eine Vielzahl an Benutzern birgt aber immer auch Sicherheitsrisiken wie etwa den Missbrauch von Passwörtern. Alle User müssen sich daher künftig bereits bei ihrem Login in die geschützte Plattform des steirischen Katastrophenschutzes durch ihren "elektronischen Ausweis" authentifizieren.

Um besonders für den mobilen Einsatz gerüstet zu sein, wurde eine innovative Form der Bürgerkarte gewählt. Das "Herz" der Bürgerkarte ist als SIM-Karte in einen USB-Stick integriert. Dieser wird direkt an den PC angeschlossen, ein zusätzliches Lesegerät ist nicht mehr notwendig. Die Benutzer identifizieren sich beim Login nachvollziehbar über ihren Stick. Da der USB-Stick nicht kopiert werden kann, ist die Sicherheit - im Vergleich etwa zu Passwörtern -wesentlich höher.

Hofrat Dr. Kurt Kalcher, Leiter der Fachabteilung für Katastrophenschutz und Landesverteidigung (FA7B) des Landes Steiermark, unterstreicht die Bedeutung dieser neuen Sicherheitsfunktion vor allem für den mobilen Einsatz: "Mit dem USB-Stick mit Bürgerkarte wissen wir als Behörde sicher, dass die Daten im Server authentisch sind und nur Berechtigte darauf zugreifen können. Wir sind stolz, dass wir als erste Katastrophenschutz-Behörde diese Funktion im Einsatz haben."

Möglich wurde diese innovative Anwendung durch die beispielhafte Zusammenarbeit von steirischen Einrichtungen. Im Zuge von PALLAST, dem Projekt "Papierloser Landtag" des Steiermärkischen Landtags, wird die USB-Stick-Version der Bürgerkarte bereits von der icomedias Systemhaus GmbH im Testbetrieb eingesetzt. Mit der Kooperation zwischen dem Steiermärkischen Landtag und der FA7B hat man sich zum Ziel gesetzt, künftig die Synergien bei neuen Entwicklungen im behördlichen Information Management noch stärker zu nutzen -"Gemeinsam besser, zum Wohle aller".

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