• 19.09.2005, 15:43:55
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432 Millionen Euro für Salzburgs Krankenhäuser

Raus: Krankenanstaltenfonds zahlt 2005 Rekordsumme aus

Salzburg (OTS) - 432 Millionen Euro werden im Jahr 2005 vom
Salzburger Krankenanstaltenfinanzierungsfonds (SAKRAF) an die
heimischen Krankenhäuser ausgeschüttet. Das sind um 24 Millionen Euro
mehr als im Vorjahr. Das zusätzliche Geld wurde in den
Finanzausgleichsverhandlungen von Landeshauptmann-Stellvertreter Dr.
Othmar Raus ausgehandelt. Unter anderem war es für Salzburg gelungen,
mehr Geld für inländische Gastpatienten zu erreichen.

Die 432 Millionen des SAKRAF für das Jahr 2005 wurden heute,
Montag, 19. September, in der Sitzung der Fondskommission
präsentiert. Bekanntlich reichen diese Gelder zur Finanzierung der
heimischen Krankenanstalten nicht aus. Ursprünglich war der Fonds
dazu gedacht, die Kosten der heimischen Krankenanstalten weitgehend
zu finanzieren. Auf Grund der Deckelung der Beiträge des Bundes und
der Sozialversicherung bei einer gleich bleibenden Dynamik bei
Alterung und dem medizinischen Fortschritt reichen diese Gelder aber
bereits seit vier Jahren nicht aus. Die über diesen Fonds
hinausgehenden Kosten für die Krankenanstalten werden von
Rechtsträgern getragen. Im Jahr 2004 waren dies 33 zusätzliche
Millionen Euro. Diese zusätzlichen Kosten der Rechtsträger verteilen
sich auf Land Salzburg, Gemeinden, sowie die Träger der
Ordensspitäler. Das Land Salzburg hat in den vergangenen zwei Jahren
die anderen Rechtsträger finanziell unterstützt, diese Anteile zu
finanzieren.

"Die Sicherung der Gesundheitsversorgung der Salzburger
Bevölkerung steht für diese Landesregierung im Mittelpunkt ihrer
Arbeit. Die Nachfrage nach Leistungen wird weiter steigen und auch
die Kosten werden steigen. Gesundheit hat ihren Preis. Die
Finanzierung wird dringender und ohne Ausweitung der Einnahmen sind
die bisherigen guten Leistungen kaum mehr möglich. Wir haben bereits
starke qualitative Verbesserungen zum Beispiel in der Krebsbehandlung
erreicht und finanziert. Gleichzeitig macht die Entwicklung klar,
dass Doppelgleisigkeiten reduziert werden müssen, um entsprechend der
von Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller vorgelegten Kalkulationen
eine gerechte Aufteilung der Gesundheitsangebote über das ganze Land
zu erreichen", sagt Finanzreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr.
Othmar Raus.

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SBG

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