• 19.09.2005, 12:17:23
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BZÖ-Agrarsprecher Scheuch fordert Brennholzaktion nach Kärntner Vorbild

Durch den Einsatz von Arbeitslosen als Waldarbeiter könnte man günstiges Brennholz für bedürftige Bürger produzieren

Graz (OTS) - "Mit der innovativen Idee, günstiges Brennholz durch
umgeschulte Arbeitslose zu produzieren, könnte es uns gelingen,
mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen", so BZÖ-Agrarsprecher
Uwe Scheuch am Montag gegenüber der steirischen Presse. Er fordert
die steirische Landesregierung auf, sich dieser innovativen und
zukunftsweisenden Idee anzuschließen und die Aktion zu unterstützen.

Hintergrund ist eine Idee des BZÖ, arbeitslose Menschen in
Intensivkursen umzuschulen, um sie bei der Waldarbeit einsetzen zu
können. Diese Leute würden dann in Forstbetrieben etwaige
Durchforstungsrückstände aufarbeiten. Das so produzierte Holz könnte
man dann als Heizmaterial an bedürftige Menschen abgeben.

"Für die heimischen Waldbesitzer bietet diese Idee eine Riesenchance,
Durchforstungen aufzuarbeiten. Weiters könnten wir für die heimische
Waldwirtschaft massiv an Image gewinnen", ist Scheuch überzeugt.

Scheuch kritisierte in diesem Zusammenhang die Tatenlosigkeit der
ÖVP-Bauernbundfunktionäre, deren einzige Vision in der Verteilung von
ständig schrumpfenden Fördermitteln besteht. "Es ist an der Zeit,
dass hier wieder Politik mit Vision und Zukunftsgeist gemacht wird,
wir vom BZÖ sind bereit dazu!", so Scheuch der heute mit dem
steirischen Kammerrat und BZÖ-Kandidaten Andreas Schellnegger einen
6-Punkte-Forderungskatalog präsentierte. Im Forderungskatalog geht es
vor allem darum, das Förderwesen umzuverteilen und durch die
Erhaltung der Saatzucht Gleisdorf den Einzug der Gentechnik zu
verhindern.

Rückfragehinweis:
BZÖ Steiermark
Mobil: 0676/8666-2676
Tel.: 0316/877-2676

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZO

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