- 19.09.2005, 11:09:50
- /
- OTS0076 OTW0076
Wiener Wohnen und Stadträtin Sima verstärken das Feinstaubproblem Wiens
Trotz Ankündigung die Laubblasegeräte abzuschaffen, wird der Feinstaub auf "Teufel komm raus" aufgewirbelt
Wien, 19-09-2005 (fpd) - Im Penzing werden weiterhin von Wiener
Wohnen die höchst umstrittenen Geräte zu Herausblasen des Laubes aus
Grünflächen aber vor allem zum "Kehren" von Gehsteigen und
Verkehrsflächen in Gemeindebauten eingesetzt. Der Penzinger FP-Obmann
GR Kurth-Bodo Blind forderte heute die Umweltstadträtin Ullrike Sima
auf, sofort mit Wiener Wohnen Kontakt aufzunehmen um diesen
gesundheitsgefährlichen Unfug sofort abzustellen.
Im Gemeinderat hat Stadträtin Sima versprochen diese Geräte ab Herbst
nicht mehr einsetzen zu lassen.
O Ton am 22.5.2005 Frage: Werden diese Geräte grundsätzlich
abgeschafft oder nicht?
Amtsf StRin Mag Ulli Sima: Also auch die Laubbläser-Geräte sind
feinstaubmäßig schon in meinem Visier, weil ich das auch selber auf
den Straßen wahrgenommen habe und aus den Bezirken auch solche
Rückmeldungen bekommen habe. Wir haben das gerade heute Vormittag
noch einmal besprochen. Aus meiner Sicht ist in Zukunft das Blasen
oder die Verwendung dieser Geräte als Blasgeräte nicht mehr
vorstellbar. Wir werden bis Herbst eine Regelung finden. Was ich mir
schon überlegt habe, ist, dass man sie - und ich glaube, bei vielen
Geräten ist das möglich - weiterhin als Ansauggeräte verwendet, weil
natürlich die MA 22 zurecht ein-gewandt hat, jetzt alle mit einem
Besen auszustatten, kann auch nicht die Vision der Zukunft sein. Aber
ich kann Sie beruhigen, ich sehe das genauso als problematisch an.
Wenn wir alle gemeinsam in der Stadt versuchen, Feinstaub und
Staubentwicklungen zu bekämpfen, dann können wir nicht unsere eigenen
Mitarbeiter auf die Straße schicken und wir alle wissen, dass es bei
diesen Geräten zu einer ziemlichen Staubentwicklung kommt.
Im Sinne des Umweltschutzes sei jetzt ein sofortiges Handeln von Sima
unumgänglich, so Blind abschließend. (Schluß)
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW






