- 17.09.2005, 08:00:00
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Lohnrunde muss spürbare Erhöhungen bringen
SP-Haider: Volle Unterstützung für AK und SP-Gewerkschafter
Linz (OTS) - Neue Umfrage: 75 Prozent von Preislawine bei Sprit
und Heizkosten besonders betroffen
"Die berechtigten Forderungen von Arbeiterkammer und
SP-Gewerkschaftern nach kräftigen Lohnerhöhungen haben meine volle
Unterstützung", erklärt Oberösterrreichs SP-Landeschef Erich Haider.
Bei der jüngsten Umfrage des Linzer Instituts Jaksch& Partner für die
SPÖ Oberösterreich, gaben 75 Prozent der Befragten an, sie seien
durch die steigenden Lebenshaltungskosten für Heizen, Tanken und
Lebensmittel besonders betroffen und müßten sich daher einschränken.
84 Prozent halten die Stagnation der Löhne für ungerecht und 77
Prozent halten eine Erhöhung des Heizkostenzuschusses für sozial
Schwache für richtig.
"Wir brauchen mehr Zusammenhalt, wie ihn die SPÖ Oberösterreich in
ihrer Herbstkampagne groß schreibt. Wir dürfen die sozial Schwächeren
angesichts der enormen Teuerungen für Heizöl und Treibstoff nicht im
Preisregen stehen lassen. Die von der Regierung versprochene minimale
Erhöhung von Pendlerpauschale und Kilometergeld ist zu wenig und
kommt zu spät. Außerdem nützt sie all denen nichts, die in der
anstehenden Heizperiode verstärkt zur Kasse gebeten werden und für
Heizöl 30 Prozent mehr als im Vorjahr zahlen müssen. Die
explodierenden Energiekosten müssen bei den kommenden
Herbstlohnrunden berücksichtigt werden. Und auch die Pensionen müssen
wieder steigen. Der wirtschaftspolitische Grundsatz muss daher
richtig lauten: Gehts des Menschen gut, gehts der Wirtschaft gut!",
so Oberösterreichs SPÖ-Vorsitzender Erich Haider.
Österreich ist nach jüngsten Daten der Weltbank das siebtreichste
Land der Welt. Von Gerechtigkeit kann bei der derzeitigen Verteilung
des Wohlstands aber nicht die Rede sein, zeigt Erich Haider auf.Die
37 besten an der Wiener Börse notierten Unternehmen haben ihre
Gewinne von 2000 bis 2004 um 116 Prozent gesteigert, allein im Jahr
2004 um 40 Prozent.
Die Managergehälter börsenotierter Unternehmen in Österreich stiegen
2004 im Schnitt um 12 Prozent, die Kollektivvertragslöhne um 2
Prozent. Bei den durchschnittlichen Einkommen der ArbeitnehmerInnen
geht sich ein Inflationsausgleich meist gerade noch aus.
Was Pendlerpauschale und Kilometergeld angeht, sind die Erhöhungen
für Haider viel zu gering ausgefallen. Der Finanzminister kassiert
durch die Erhöhung der Benzinpreise pro Jahr rund 150 Millionen Euro
zusätzlich an Mehrwertsteuer. Die "Almosen" für Pendler und
Autofahrer kosten Schüssel und Grasser rund 28 Millionen Euro. Es
bleiben dem obersten Ölscheich des Landes noch immer mehr als 120
Millionen Euro Körberlgeld. "Für einen Heizkostenzuschuss vom Bund
muss Geld da sein!", schließt Haider.
Rückfragehinweis:
SPÖ Oberösterreich
Medienservice
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
mailto:[email protected]
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