• 15.09.2005, 14:52:18
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  • OTS0237 OTW0237

FSG: Spanische Hofreitschule und Bundesgestüt Piber

Schwerer Managementfehler

Wien (FSG) - In einigen Medien wurde der Eindruck erweckt dass das
Defizit von 3,7 Mio. Euro auch auf besonders hohe Personalkosten
zurückzuführen sei. Weiters wurde darauf hingewiesen dass es sich
hier um "praktisch unkündbare" Personen handelt. Dies stellt aus
meiner Sicht eine völlige Verdrehung der Tatsachen dar und kann daher
nicht unwidersprochen hingenommen werden.++++

Tatsache ist dass es sich bei den angesprochenen Mitarbeitern um
hoch qualifizierte Spezialisten handelt, deren Entlohnung sich im
Rahmen des Bundesschemas bewegt.

Wer rechnen kann wird unschwer herausfinden dass 18 Beamte und 33
Vertragsbedienstete wohl kaum Mehrkosten von 3,7 Mio Euro verursacht
haben können.

Der Verdacht dass hier der Versuch unternommen wird, schwere
Managementfehler auf das Personal abzuwälzen ist also mehr als nahe
liegend.
Interessant ist auch die Aussage über die Unkündbarkeit. Hier wirft
sich die Frage auf: Hätte Herr Pohl statt der bestens ausgebildeten
Bereiter etwa chinesische Billigarbeitskräfte einstellen wollen? Da
wäre allerdings die Pragmatisierung ein Hindernis gewesen. Ob eine
solche Maßnahme allerdings zur positiven Entwicklung der Spanischen
Hofreitschule beigetragen hätte mag der geneigte Leser selbst
entscheiden.

FSG, 15. September
2005 Nr. 33

Rückfragehinweis:
Ing. Elisabeth Kernbauer
FSG-Vorsitzende Land- und Forstwirtschaft Umwelt und Wasserwirtschaft
[email protected]
0664 522 42 39

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