Scheuch: Skandalöse Vorgangsweise der steirischen Gewerkschafter

ÖGB-Präsident Verzetnitsch zum Handeln aufgerufen

Wien/Graz (OTS) - Empört reagiert BZÖ-Bündnissprecher NRAbg. Uwe Scheuch auf den heutigen Politaktionismus der steirischen Postbus-Gewerkschaft gegen die Öffnung der ersten Postbus-Tankstelle zur Abgabe von verbilligtem Diesel an alle Autofahrer in Graz. "Hier zeigt sich das wahre Gesicht des ÖGB. Auf der einen Seite fordern sie seit Monaten eine Entlastung der Autofahrer und wenn dann das BZÖ etwas unternimmt und Gorbach die erste Postbus-Tankstelle öffnen will, verhindern das die ÖGB-Gewerkschafter mit fadenscheinigen Argumenten und billigen Ausreden. Das ist ein Skandal, der seinesgleichen sucht", so der BZÖ-Bündnissprecher.

"Jetzt ist ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch gefordert. Wenn er es zulässt, dass seine eigenen Gewerkschafter die Abgabe von verbilligtem Treibstoff an tausende Pendler und Autofahrer verhindern, dann muss er ernsthaft die Rolle und Sinnhaftigkeit des ÖGB überdenken. Was ist das für eine Organisation, die viele ihrer eigenen Mitglieder aus billigen parteipolitischen Motiven derart vor den Kopf stößt?", so Scheuch: "Ich fordere Verzetnitsch auf, seine wildgewordenen Gewerkschafter zurückzupfeifen. Die Autofahrer und Pendler haben sich eine spürbare Entlastung verdient, und zwar sofort. Sie können und wollen nicht auf den Politaktionismus von wahlkampfgeblendeten Gewerkschaftsfuntionären Rücksicht nehmen." Gleichzeitig seien auch die Arbeiterkammer und die anderen Parteien gefordert, hier einzuschreiten. Immerhin hätten sie sich alle die Entlastung der Autofahrer an die Fahnen geheftet und würden jetzt der Verhinderungspolitik des ÖGB tatenlos zusehen.

"Ich bin überzeugt davon, dass sich Vizekanzler Gorbach wie schon in vielen anderen Fragen, auch hier durchsetzten wird. Durch die Öffnung der Postbustankstellen für alle österreichischen Autofahrer wird der Liter Diesel um 10 Cent günstiger angeboten werden - eine direkte Entlastung für die Autofahrer und ein erheblicher Wettbewerbsdruck auf die Mineralölkonzerne! Übrig bleibt eine ÖGB-Gewerkschaft, die mit ihrer Blockadepolitik wohl jede Glaubwürdigkeit verloren hat", so Bündnissprecher Uwe Scheuch abschließend.

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