• 15.09.2005, 11:26:51
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Scheuch: Skandalöse Vorgangsweise der steirischen Gewerkschafter

ÖGB-Präsident Verzetnitsch zum Handeln aufgerufen

Wien/Graz (OTS) - Empört reagiert BZÖ-Bündnissprecher NRAbg. Uwe
Scheuch auf den heutigen Politaktionismus der steirischen
Postbus-Gewerkschaft gegen die Öffnung der ersten Postbus-Tankstelle
zur Abgabe von verbilligtem Diesel an alle Autofahrer in Graz. "Hier
zeigt sich das wahre Gesicht des ÖGB. Auf der einen Seite fordern sie
seit Monaten eine Entlastung der Autofahrer und wenn dann das BZÖ
etwas unternimmt und Gorbach die erste Postbus-Tankstelle öffnen
will, verhindern das die ÖGB-Gewerkschafter mit fadenscheinigen
Argumenten und billigen Ausreden. Das ist ein Skandal, der
seinesgleichen sucht", so der BZÖ-Bündnissprecher.

"Jetzt ist ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch gefordert. Wenn er es
zulässt, dass seine eigenen Gewerkschafter die Abgabe von
verbilligtem Treibstoff an tausende Pendler und Autofahrer
verhindern, dann muss er ernsthaft die Rolle und Sinnhaftigkeit des
ÖGB überdenken. Was ist das für eine Organisation, die viele ihrer
eigenen Mitglieder aus billigen parteipolitischen Motiven derart vor
den Kopf stößt?", so Scheuch: "Ich fordere Verzetnitsch auf, seine
wildgewordenen Gewerkschafter zurückzupfeifen. Die Autofahrer und
Pendler haben sich eine spürbare Entlastung verdient, und zwar
sofort. Sie können und wollen nicht auf den Politaktionismus von
wahlkampfgeblendeten Gewerkschaftsfuntionären Rücksicht nehmen."
Gleichzeitig seien auch die Arbeiterkammer und die anderen Parteien
gefordert, hier einzuschreiten. Immerhin hätten sie sich alle die
Entlastung der Autofahrer an die Fahnen geheftet und würden jetzt der
Verhinderungspolitik des ÖGB tatenlos zusehen.

"Ich bin überzeugt davon, dass sich Vizekanzler Gorbach wie schon in
vielen anderen Fragen, auch hier durchsetzten wird. Durch die Öffnung
der Postbustankstellen für alle österreichischen Autofahrer wird der
Liter Diesel um 10 Cent günstiger angeboten werden - eine direkte
Entlastung für die Autofahrer und ein erheblicher Wettbewerbsdruck
auf die Mineralölkonzerne! Übrig bleibt eine ÖGB-Gewerkschaft, die
mit ihrer Blockadepolitik wohl jede Glaubwürdigkeit verloren hat",
so Bündnissprecher Uwe Scheuch abschließend.

Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich
Tel.: 01 - 512 04 04

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