Wirtschaftsmediation spart Unternehmen 4 Milliarden Euro bei der Lösung von Konflikten

Speziell für kleine und mittlere Unternehmen: Info-Offensive des WKÖ-Fachverbandes UBIT und der Wirtschaftstreuhänderkammer zu den Vorteilen von Wirtschaftsmediation

Wien (PWK684) - Wirtschaftsmediation ist eine Methode, Konflikte
im Arbeitsleben effizient, nachhaltig und kostengünstiger als zum Beispiel vor Gericht zu lösen. Der Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie (kurz UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich, wo eine Experts Group "Wirtschaftsmediation" organisatorisch beheimatet ist, und die Kammer der Wirtschaftstreuhänder (KWT) starten eine gemeinsame Informationsoffensive zur Wirtschaftsmediation. "Durch den Einsatz von Wirtschaftsmediation sind jährlich Einsparungen in der Höhe von 4 Milliarden Euro möglich", meint Alfred Harl, stellvertretender Obmann des Fachverbandes UBIT. "Denn Führungskräfte verbringen hierzulande rund 20 Prozent ihrer Zeit mit dem Lösen von Konflikten. Diese Zeit im Wert von rund 4 Milliarden an so genannten Konfliktkosten geht den Unternehmen verloren," zeigt Harl auf.

Anderes, was Konflikte in Unternehmen anrichten können, ist kaum quantifizierbar: Imageverlust, Leistungsabfall auf Grund mangelnder Motivation, sinkende Kreativität, weil im negativen Klima von Spannungen und Konflikten die Ideen nicht reifen können. "Solche negativen Folgeerscheinungen können Betriebe auf Dauer schädigen oder sogar in den Ruin treiben," ergänzt Klaus Hübner von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder.

Fachverband UBIT und KWT richten sich mit ihren Aktivitäten speziell an kleine und mittlere Unternehmen und klären auf, warum es für KMU von Vorteil ist, den Einsatz von Mediationstechniken im Unternehmen zu fördern: Nahezu jedes zehnte kleine und mittelständische Unternehmen in Österreich ist zudem von Mobbing als Folge nicht gelöster bzw. eskalierender Konflikte betroffen. Mobbing bleibt dabei nicht auf den Kreis der daran Beteiligten beschränkt, sondern beeinflusst das Betriebsklima des gesamten Unternehmens. Die negative Stimmung teilt sich den Kunden mit und führt zu Umsatzeinbußen.

Trotz ihrer Vorteile wird die Wirtschaftsmediation in Österreich, ebenso wie in der übrigen EU, noch viel zu wenig erfolgswirksam eingesetzt: Nur sechs Prozent aller im Rahmen einer Studie befragten Unternehmen geben an, Wirtschaftsmediation bereits angewendet zu haben. "Die vielfältigen Chancen, die Wirtschaftsmediation bietet, sind noch viel zu wenig bekannt," betont Hübner.

Eben das soll durch die Aktivitäten des WKÖ-Fachverbandes UBIT und der Wirtschaftstreuhänderkammer anders werden. Auf die Frage "Wie können Unternehmer zu Informationen und in den Genuss von Wirtschaftsmediation kommen?" verweisen Harl und Hübner auf Unternehmensberater (www.wirtschaftsmediation.cc) und Steuerberater/Wirtschaftstreuhänder (www.gwm.or.at) mit profunder Mediationsausbildung, die sich allesamt als neutrale Vermittler zwischen den am Konflikt Beteiligten verstehen.

Als nächster Meilenstein findet am 7. November der Österreichische Beratertag 2005 mit dem Thema "Management by WirtschaftsMediation" als gemeinsame Veranstaltung des Fachverbandes UBIT und der Kammer der Wirtschaftstreuhänder im ORF-Zentrum in Wien statt.

Fotos vom Auftakt der Informationsoffensive zur Wirtschaftsmediation stehen auf www.fotodienst.cc (Benutzername:
ubit; Passwort: ping) bei Angabe des Foto Credits "Fachverband UBIT" kostenfrei zum Abdruck zur Verfügung. (JR)

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Wirtschaftskammer Österreich
Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie (UBIT)
Mag. Rene Tritscher
Tel.: (++43) 0590 900-3173
ubit@wko.at
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