• 12.09.2005, 14:28:31
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Die Freiheitlichen in Kärnten präsentierten Arbeitsmarktoffensive

Weniger Geld für Kurse, mehr Geld für Eingliederungsprozess!

Kärnten (OTS) - Im Zuge der heutigen Klausur des erweiterten
Landesparteivorstandes der Freiheitlichen in Kärnten/BZÖ
präsentierten Bündnisobmann LH Jörg Haider, Landesparteiobmann LHStv.
Martin Strutz sowie Landesrat Gerhard Dörfler das erarbeitete Paket
zur Arbeitsmarktoffensive.
"Während der politische Mitbewerber mit sich selbst beschäftigt ist,
arbeiten wir daran, Arbeit für alle zu sichern und zu erhalten",
erklärte Strutz.

Demnach sollen laut Dörfler die erfolgreichen Beschäftigungsmaßnahmen
(im ersten Halbjahr 2005 um 300 Beschäftigte mehr) durch verstärkte
Bauaufträge in der Infrastruktur, Straßenbau usw. fortgesetzt werden.

Ziel für den Landeshauptmann ist es unter anderem, gemeinsam mit dem
AMS den unter 25-Jährigen, die keine Ausbildung und keinen
Schulabschluss vorweisen können, das sind derzeit um die 700
Jugendliche, einen Schulabschluss zu ermöglichen bzw. zu verordnen.
"Es macht keinen Sinn, Geld in die Kurse zu stecken, vielmehr soll
dieses für den Eingliederungsprozess verwendet werden". so Haider.
Wer dieses Angebot nicht annehme, könnte seinen Arbeitslosenanspruch
verlieren, kündigte Haider an.

Weiters sollen in den 103 Kärntner Hortgruppen Junglehrer als
Lernbetreuer Beschäftigung finden. "Ministerin Gehrer, die diese
Maßnahme angekündigt und nun auf 2006 verschoben hat, ist
aufgefordert, dieses Projekt zu unterstützen", verlangt Dörfler.

Haider kündigte den Ausbau der Solaraktion an. "Diese bringt durch
die technische Umsetzung Hunderte Arbeitsplätze in die Regionen".
Gleichzeitig appelliert er an die Bundesregierung "hier auch auf
Bundesebene tätig zu werden und Mittel aus dem Ökofonds
bereitzustellen". Auch die Lehrlingsförderung der Regierung sei zu
korrigieren. Bekanntlich würden alle Unternehmen, die vor dem
Stichtag einen Lehrling aufgenommen haben, leer ausgehen. "Diese
Aktion hat ohne Diskriminierung von statten zu gehen", so Haider.

Zusätzlich sollen folgende gemeinnützige Projekte die
Jugendarbeitslosigkeit senken. Beschilderung der Waldwege und
Radwege; Hilfe in der Altenbetreuung über die Sozialhilfeverbände;
das Produzieren von Brennholz über "Pro Natura"etc.. Der Territoriale
Beschäftigungspakt mit dem AMS solle mit dem Schwerpunkt der
gemeinnützigen Projekte neu definiert werden, kündigte Strutz an.

Bisher konnten die freiheitlichen Regierungsmitglieder bereits 170
Lehrstellen persönlich mobilisieren.

Rückfragehinweis:
Die Freiheitlichen in Kärnten
Karfreitstraße 4
9020 Klagenfurt
Tel.0463/56404
mailto: [email protected]

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