• 08.09.2005, 12:27:19
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Kukacka: Österreich und Kroatien beschließen intensive Kooperation im Bereich der Donau-Schifffahrt

Staatssekretär Kukacka auf Arbeitsbesuch in Zagreb

Zagreb (OTS) - Staatssekretär Mag. Helmut Kukacka traf gestern im
Rahmen seiner Tour durch die mittel- und osteuropäischen
Donauanrainerstaaten zur Vorbereitung des
EU-Binnenschifffahrtskongresses am 15. Februar in Wien in Zagreb mit
den kroatischen Verkehrsstaatssekretären Branko Bacic und Drazen
Breglec, so wie mit hochrangigen Vertretern der kroatischen
Binnenhäfen und der Logistikwirtschaft zusammen. ****

Im Zentrum der Gespräche stand die Initiative Österreichs, im Rahmen
der österreichischen EU-Präsidentschaft einen
Binnenschifffahrtsschwerpunkt zu setzen. Ausgehend von einem von der
Europäischen Kommission für Ende des Jahres angekündigten
europäischen Aktionsplan für die Binnenschifffahrt, soll gemeinsam
mit allen Binnenschifffahrtsstaaten, besondern den
Donauanrainerstaaten, die Umsetzung einer modernen europäischen
Binnenschifffahrtspolitik auf dem Kongress vorbereitet werden. Bei
dieser Gelegenheit sprach Staatssekretär Kukacka eine Einladung an
Kroatien zur Teilnahme am Binnenschifffahrtskongress in Wien aus.

Sowohl Kroatien, als auch Österreich lobten die erfolgreiche
Kooperation zwischen den Schifffahrtsagenturen CRUP (Kroatien) und
via donau (Österreich). Diese Zusammenarbeit soll auch in Zukunft
nicht nur in Form eines know-how Transfers fortgeführt werden,
sondern auf die Implementierung von
Binnenschifffahrts-Informationsdiensten (RIS - River Information
Services) und deren operativen Betrieb ausgeweitet werden. "Die
Bundesregierung wird die Bemühungen Kroatiens nach Einrichtung von
satellitengestützten River-Information Services, nach Vorbild des in
Österreich entwickelten und auf der österreichischen Donau
erfolgreich eingerichteten DoRIS-Systems, massiv unterstützen",
erklärte Kukacka.

Eine wichtige politische Einigung ergaben die Gespräche auch im
Bereich des Korridormanagements. "Der sogenannte Korridor X, der von
der Phyrn-Schober Achse nach Graz und Marburg nach Zagreb und weiter
bis nach Griechenland führt, stellt sowohl für Kroatien, als auch für
Österreich eine bedeutende Nord-Südverbindung dar. Kroatien und
Österreich haben deshalb die Gründung einer trilateralen
Arbeitsgruppe und ein gemeinsames Herantreten an Slowenien
vereinbart, um Prüfung, Planung und Abwicklung des Korridorausbaus
auf den Verkehrswegen Straße und Schiene voranzutreiben", schloss
Kukacka.

Rückfragehinweis:
Staatssekretariat im BM für Verkehr,
Innovationen und Technologie
Mag. Christian Dolezal
Pressesprecher
Tel. +43 (01) 711 62/8803

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