Tanzquartier: mit künstlerischer Neugierde in neue Saison

Wien (OTS) - Ab 14.September geht das Tanzquartier Wien mit einem Programmschwerpunkt unter dem Motto "I say I" in die neue, die fünfte Saison des Hauses. Künstlerische Neugierde, die Lust , Fragen zu stellen, sollen auch dieses Jahr begleiten, so Intendantin Sigrid Gareis im Pressegespräch am Donnerstag, in dem sie das Programm gemeinsam u.a. mit Kulturabteilungsleiter Dr. Bernhard Denscher präsentierte. Denscher verwies auf die Leistungen des Tanzquartiers, das als einer der interessantesten kulturellen Orte Wiens auch gesamtösterreichische Bedeutung habe. Den Erfolg des Quartiers untermauern Zahlen der Vorsaison, die mit insgesamt 43.600 Besuchern des Quartiers, davon 23.300 Besuchern von Vorstellungen, jeweils ein Verdoppelung gegenüber dem Startjahr 2001/02 und ein Plus von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeuten. Mit 23 Eigen- und Coproduktionen in der nun beginnenden Saison, 18 Uraufführungen und 19 österreichischen Erstaufführungen soll dieser Erfolg fortgesetzt werden, der programmatischen Spannweite sind dabei keine Grenzen gesetzt.****

Die Eröffnungsreihe "I say I" ab 14. September umfasst unter anderem die ans Mythische grenzende Performance des niederländischen Künstlers Robert Stejn "facing the invisible", "Einschlafgespräche" mit dem Theater im Bahnhof und das Mode-Tanz-Projekt "Dresscode", das sich aus der Warte von Designern und Choreografen mit "Körperdarstellung" und "Körperrepräsentation" auseinandersetzt. Ein Symposium geht ebenfalls den Fragen nach der Identität des agierenden Subjektes in Tanz und Performance nach.

Prominente Gäste des Tanzquartier-Herbstes sind unter anderem "Forced Entertainment", Boris Charmatz und "Lia Rodrigues Companhia de Dancas". Der Schweizer Stefan Kaegi lädt die Besucher in eine Modelleisenbahnwelt,, Julius Deutschbauer und Gerhard Spring begehen einen "Nationaltorkeltag" bei freien Getränken und Xavier le Roy und die Wiener Taschenoper versuchen sich mit "Mouvements für Lachenmann" an der Visualisierung der Musik des Komponisten. Zahlreiche weitere Produktionen, die Gästen und der österreichischen Szene ein Podium bieten, darunter auch Projekte für das "Mozartjahr", geben dem Programm Vielfalt, thematische und künstlerische Weite und Diskursivität.

Mit der forcierten Weiterführung von Seminaren, Laboren und Workshops wird das Tanzquartier auch einem weiteren Aufgabenspektrum gerecht. Wichtige Akzente werden mit dem Internationalen Netzwerk IDEE gemeinsam mit führenden Tanzhäusern Europas, mit der Fortführung von "Artist in Residence", der Nachwuchsinitiative Turbo oder auch dem Angebot an die Wiener Tänzerschaft zur kostenlosen Nutzung des Trainingsstudios an Samstagen gesetzt. Als neuen Künstlerkurator lädt das Quartier für kommenden Frühling den Regisseur Ong Keng Sen aus Singapur ein.

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(Schluss) gab

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