Faymann eröffnet Wohnprojekt Lascygasse

Wien (OTS) - "Ehemalige Industriebauten für Wohnzwecke zu nutzen ist ein konzeptiver Ansatz, der in Wien schon als durchgängiges Prinzip zu werten ist. Die "Gasometer City", die "Eisfabrik" in der Brigittenau, die "Zahnradfabrik" in Ottakring und das im Entstehen begriffene "Kabelwerk" in Meidling sind gute Beispiele für die erfolgreiche Nachnutzung von Industriegebäuden. Die Nachfrage nach derartigen Wohnformen ist sehr stark. Die ehemalige Kartonagefabrik in der Hernalser Lascygasse liegt ganz in dieser Tradition. 118 Wohnungen finden in den ehemaligen Fabrikshallen Platz. Die Stadt hat diese Wohnungen mit insgesamt 4 Millionen Euro gefördert", erklärte Wohnbaustadtrat Werner Faymann am Donnerstag.

"Niemand will heute mehr in einer Wohnung und in einem Haus wohnen, die genauso aussehen wie Tausende andere auch", erklärt Buwog-Geschäftsführer Dr. Gerhard Schuster. "Diesem Bedürfnis nach Individualität und einer persönlichen Note können wir in der Lascygasse perfekt entsprechen und das Flair eines Altbaus, dessen Fassade wir auch zu einem großen Teil erhalten können, mit dem technisch perfekten Standard moderner Wohnbauten verbinden."

Das Projekt Lascygasse 23-25

In die ehemalige Kartonagenfabrik in Hernals ist wieder Leben eingekehrt. Dabei sind 86 geförderte und 32 frei finanzierte Miet-bzw. Eigentumswohnungen entstanden. Bei Wohnungsgrößen zwischen 53 m2 und 125 m2 ist sowohl für Singles, als auch für Paare und Familien die passende Größe zu finden.

Besonders erfreulich ist, dass das Wohnungsangebot eine große Bandbreite in den Preisen aufweist. Neben frei finanzierten Wohnungen im Dachgeschoss mit loftartigem Charakter gibt es eine große Zahl geförderter Eigentumswohnungen mit Terrassen bzw. Balkonen.

Die Preise der Eigentumswohnungen bewegen sich, je nach Art der Wohnung per m2 zwischen ca. 2.100 Euro und ca. 2.600 Euro. Bei den Mietwohnungen hat man mit einem durchschnittlichen Bruttomietzins von ca. 6,50 Euro/m2 und einem Bau- und Grundkostenanteil von durchschnittlich ca. 530 Euro zu rechnen.

Es gibt 3 Waschküchen, Fahrrad- und Kinderwagenabstellräume und selbstverständlich Kinderspielplätze. Besonders erwähnenswert ist auch der große Innenhof mit viel Grün.

Außergewöhnlich ist dieses Wohnprojekt auch, da es alle Vorteile einer Stadtwohnung aufweist und das in unmittelbarer Nähe der Freizeitparadiese des Wienerwalds. Dieses Qualitätsmerkmal wird von den Bewohnern dieses Grätzels sehr geschätzt. Auch die Anbindung an den öffentlichen Verkehr ist erstklassig: Die S 45, deren Station Hernals nur wenige Schritte entfernt ist, die Straßenbahnlinien 43 und 44, mit denen man ohne Umsteigen ins Stadtzentrum gelangt, sowie die Buslinie 10 sorgen dafür, dass in dieser Hinsicht keine Wünsche offen bleiben.

Der Weg ins Grüne ist in alle Richtungen so kurz, dass sich die Frage nach Verkehrsverbindungen dahin fast erübrigt. Der Kongresspark befindet sich praktisch hinter dem Haus, das Freizeit- und Sportzentrum Marswiese sowie der Schwarzenbergpark sind mit dem Auto oder dem Fahrrad binnen weniger Minuten erreichbar. Auch Wilhelminenberg, Schafberg und Heuberg sind in unmittelbarer Nähe.

Die übrige Infrastruktur erfüllt ebenfalls alle Ansprüche. Zahlreiche Supermärkte und Fachgeschäfte stellen eine ausgezeichnete Nahversorgung sicher, Familien mit Kindern profitieren von der Nähe einiger Kindergärten, eines Kindertagesheims, gut ausgestatteter öffentlicher Spielplätze und mehreren Schulen. Für Freizeit- und Badespaß ist mit dem Neuwaldegger Bad bzw. dem Kongress Bad gesorgt.

Die medizinische Infrastruktur ist ausgezeichnet. Es sind dort praktische Ärzte und Fachärzte aller wichtigen Disziplinen niedergelassen, auch eine Apotheke gibt es. Kulturinteressierte kommen ebenfalls auf ihre Rechnung. Die Kleinkunstbühne Kulisse und das Metropol sind von der Lascygasse gut erreichbar. Fußballfans wiederum werden die Nähe zum Sportclub-Stadion schätzen.

Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei 9,7 Millionen Euro.
Es sind noch Wohnungen zu vergeben. Interessierte können sich an Herrn Petermann (Tel. 87878-365) wenden. Nähere Informationen gibt es auch unter http://www.buwog.at/ . (Schluss) gmp

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