• 08.09.2005, 11:03:01
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Faymann eröffnet Wohnprojekt Lascygasse

Wien (OTS) - "Ehemalige Industriebauten für Wohnzwecke zu nutzen
ist ein konzeptiver Ansatz, der in Wien schon als durchgängiges
Prinzip zu werten ist. Die "Gasometer City", die "Eisfabrik" in der
Brigittenau, die "Zahnradfabrik" in Ottakring und das im Entstehen
begriffene "Kabelwerk" in Meidling sind gute Beispiele für die
erfolgreiche Nachnutzung von Industriegebäuden. Die Nachfrage nach
derartigen Wohnformen ist sehr stark. Die ehemalige Kartonagefabrik
in der Hernalser Lascygasse liegt ganz in dieser Tradition. 118
Wohnungen finden in den ehemaligen Fabrikshallen Platz. Die Stadt hat
diese Wohnungen mit insgesamt 4 Millionen Euro gefördert", erklärte
Wohnbaustadtrat Werner Faymann am Donnerstag.

"Niemand will heute mehr in einer Wohnung und in einem Haus
wohnen, die genauso aussehen wie Tausende andere auch", erklärt
Buwog-Geschäftsführer Dr. Gerhard Schuster. "Diesem Bedürfnis nach
Individualität und einer persönlichen Note können wir in der
Lascygasse perfekt entsprechen und das Flair eines Altbaus, dessen
Fassade wir auch zu einem großen Teil erhalten können, mit dem
technisch perfekten Standard moderner Wohnbauten verbinden."

Das Projekt Lascygasse 23-25

In die ehemalige Kartonagenfabrik in Hernals ist wieder Leben
eingekehrt. Dabei sind 86 geförderte und 32 frei finanzierte Miet-
bzw. Eigentumswohnungen entstanden. Bei Wohnungsgrößen zwischen 53 m2
und 125 m2 ist sowohl für Singles, als auch für Paare und Familien
die passende Größe zu finden.

Besonders erfreulich ist, dass das Wohnungsangebot eine große
Bandbreite in den Preisen aufweist. Neben frei finanzierten Wohnungen
im Dachgeschoss mit loftartigem Charakter gibt es eine große Zahl
geförderter Eigentumswohnungen mit Terrassen bzw. Balkonen.

Die Preise der Eigentumswohnungen bewegen sich, je nach Art der
Wohnung per m2 zwischen ca. 2.100 Euro und ca. 2.600 Euro. Bei den
Mietwohnungen hat man mit einem durchschnittlichen Bruttomietzins von
ca. 6,50 Euro/m2 und einem Bau- und Grundkostenanteil von
durchschnittlich ca. 530 Euro zu rechnen.

Es gibt 3 Waschküchen, Fahrrad- und Kinderwagenabstellräume und
selbstverständlich Kinderspielplätze. Besonders erwähnenswert ist
auch der große Innenhof mit viel Grün.

Außergewöhnlich ist dieses Wohnprojekt auch, da es alle
Vorteile einer Stadtwohnung aufweist und das in unmittelbarer Nähe
der Freizeitparadiese des Wienerwalds. Dieses Qualitätsmerkmal wird
von den Bewohnern dieses Grätzels sehr geschätzt. Auch die Anbindung
an den öffentlichen Verkehr ist erstklassig: Die S 45, deren Station
Hernals nur wenige Schritte entfernt ist, die Straßenbahnlinien 43
und 44, mit denen man ohne Umsteigen ins Stadtzentrum gelangt, sowie
die Buslinie 10 sorgen dafür, dass in dieser Hinsicht keine Wünsche
offen bleiben.

Der Weg ins Grüne ist in alle Richtungen so kurz, dass sich die
Frage nach Verkehrsverbindungen dahin fast erübrigt. Der Kongresspark
befindet sich praktisch hinter dem Haus, das Freizeit- und
Sportzentrum Marswiese sowie der Schwarzenbergpark sind mit dem Auto
oder dem Fahrrad binnen weniger Minuten erreichbar. Auch
Wilhelminenberg, Schafberg und Heuberg sind in unmittelbarer Nähe.

Die übrige Infrastruktur erfüllt ebenfalls alle Ansprüche.
Zahlreiche Supermärkte und Fachgeschäfte stellen eine ausgezeichnete
Nahversorgung sicher, Familien mit Kindern profitieren von der Nähe
einiger Kindergärten, eines Kindertagesheims, gut ausgestatteter
öffentlicher Spielplätze und mehreren Schulen. Für Freizeit- und
Badespaß ist mit dem Neuwaldegger Bad bzw. dem Kongress Bad gesorgt.

Die medizinische Infrastruktur ist ausgezeichnet. Es sind dort
praktische Ärzte und Fachärzte aller wichtigen Disziplinen
niedergelassen, auch eine Apotheke gibt es. Kulturinteressierte
kommen ebenfalls auf ihre Rechnung. Die Kleinkunstbühne Kulisse und
das Metropol sind von der Lascygasse gut erreichbar. Fußballfans
wiederum werden die Nähe zum Sportclub-Stadion schätzen.

Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei 9,7 Millionen Euro.
Es sind noch Wohnungen zu vergeben. Interessierte können sich an
Herrn Petermann (Tel. 87878-365) wenden. Nähere Informationen gibt es
auch unter http://www.buwog.at/ . (Schluss) gmp

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Gerd Millmann-Pichler
Tel.: 4000/81 869
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK

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