BZÖ-Blockade der Aufstockung des Entwicklungshilfebudgets

Wien (OTS) - Was Reaktionen auf diese Blockade betrifft, ist eigentlich schon alles gesagt - von kompetenten Vertreter/innen der EZA-Organisationen und entwicklungspolitischen Sprecher/innen. Dem können wir uns nur anschließen.

Vielleicht noch eines: die 'Newcomer' in der österreichischen Parteienlandschaft haben in unserer schnellebigen Zeit offenbar nicht gelernt, langfristig, nachhaltig und mit sozialer Kompetenz zu denken. Allerdings wird sich mit ihrer "Idee" ein vertretbarer Erfolg auch nicht kurzfristig einstellen, sondern gar nicht.

Die Damen und Herren des BZÖ hätten unsereres Erachtens einen Aufenthalt in Ländern des Südens dringend nötig, und zwar da, wo sich die Realität abspielt. Jene Millionen von Menschen, die die Auswirkungen derartiger Blockaden tatsächlich zu spüren kriegen, sitzen nämlich nicht im österreichischen Parlament.

Sie sind in Manica / Mosambik beispielsweise, in Nouakchott / Mauretanien, am Rio Negro, im nepalesischen Arun-Tal, im südafrikanischen Free State. Überall dort - und bei weitem nicht nur dort! - geht es nicht ums Autofahren, sondern um Essentielles:
Unzureichende Gesundheitsversorgung, Landlosigkeit, Mangel an sauberem Trinkwasser und Ernährung, zu wenig Ausbildungsmöglichkeiten, Arbeitslosigkeit, ...

Gut zu wissen, dass es immerhin auch Vertreter/innen anderer politischer Parteien gibt, die den weltweiten sozioökonomischen Zusammenhängen und Österreichs Mitverantwortung nicht (wie das BZÖ) mit Scheuklappen begegnen.

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