Kickl: FPÖ plant Versteigerung von Riess-Passers Schuhen und Handtaschen

Subsidiarantrag bei Ratskammer, falls Verfahren eingestellt wird

Bei den Kleidungsstücken, die Susanne Riess-Passer an die FPÖ zurückgeben wolle, handle es sich nur um einen Bruchteil der von ihr verursachten Spesen. "Wir werden selbstverständlich genauestens prüfen, ob die Riesssche Liste, falls sie je bei uns eintrifft, mit unseren Rechnungen übereinstimmt", teilte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl heute mit.

Das Angebot Riess-Passers, die Sachen zurückzugeben, nehme die FPÖ aber gerne an. "Wir können uns vorstellen, die Stücke nach Abholung und Überprüfung dann öffentlich zu versteigern, um zumindest einen kleinen Teil des verursachten Schadens wieder hereinzubringen", kündigte Kickl an. "Es ist ja durchaus möglich, daß von Riess-Passer getragene Schuhe und sonstige Second-hand-Garderobe einen guten Preis einbringen werden. Auch ihre Handtaschen könnte sich der eine oder andere Riess-Nostalgiker dann in die Andachtsvitrine stellen." Die Gegenstände, die zum Ausrufungspreis nicht weggingen, könnte man ja den Siebenbürger Sachsen in Rumänien spenden.

Damit sei es aber natürlich nicht getan. "Falls uns tatsächlich mitgeteilt wird, daß das Justizministerium das Verfahren einstellt, werden wir einen Subsidiarantrag bei der Ratskammer einbringen, weil wir davon ausgehen, daß es hinreichend Strafverfolgungsgründe gibt", führte Kickl weiter aus. "Dann werden drei unabhängige Richter über die Causa zu befinden haben." Eine Rückgabe wirke schließlich nicht strafbefreiend. Jemand, der einen Juwelier ausraube und das Diebsgut später zurückgebe, komme schließlich auch nicht straffrei davon.

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