• 31.08.2005, 12:52:05
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  • OTS0143 OTW0143

Mölzer: "Fordert EU-weite Mindeststandards bei Einbürgerungen!"

EU muß Massenlegalisierungen verbieten.

Wien, 2005-08-31 (Zur Zeit) - "Strenge und EU-weit einheitliche
Mindeststandards für Einbürgerungen sind dringender erforderlich denn
je", sagte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer. Der
Europaabgeordnete fordert in diesem Zusammenhang Bundeskanzler
Wolfgang Schüssel auf, sowohl die Einbürgerungs- als auch die
Einwanderungsproblematik zu einem Schwerpunkt des österreichischen
EU-Vorsitzes im ersten Halbjahr 2006 zu machen.

Neben einer zumindest zwölf- bis 15-jährigen Wartefrist müssen
diese einheitlichen EU-Standards vor allem die strenge und genaue
Überprüfung der Integrationsfähigkeit des Einbürgerungswilligen in
die jeweilige Leitkultur umfassen, forderte Mölzer. "Wenn die
EU-Staaten Einwanderer aus fremden Kulturkreisen wahllos einbürgern,
werden sich die vielgepriesenen Werte der EU bald verändern", warnt
der freiheitliche EU-Abgeordnete in Hinblick auf die nicht vorhandene
Akzeptanz der europäischen Rechts- und Kulturordnung in weiten
Kreisen der in Europa lebenden Moslems.

"Besonders wichtig ist es aber, den Massenlegalisierungen von
illegalen Einwanderern, wie dies in den letzten Jahren Spanien,
Portugal, Italien und Griechenland praktizierten, endlich durch ein
EU-weites Verbot einen Riegel vorzuschieben", meinte Mölzer. Diese
Massenlegalisierungen haben, so der EU-Mandatar, Millionen Illegaler
aus der Dritten Welt zu "Europäern" gemacht. "Wenn man diese Praxis
nicht unverzüglich einstellt, werden sich die autochthonen
europäischen Ethnien und historisch gewachsenen Kulturen schon sehr
bald verändern". Auch verstoße diese Praxis, die ein Millionenheer
von Einbürgerungsberechtigten produziert, eindeutig gegen alle
EU-Bemühungen zu einer Kontrolle der illegalen Einwanderung, so
Mölzer weiter. "Wenn man Millionen illegalen Einwanderern die
Aufenthaltsgenehmigung zum Nulltarif gibt, ist dies nichts anderes
als eine Einladung an die Dritte Welt, doch endlich nach Europa zu
kommen", sagt Mölzer abschließend.
(Schluß) bt

Immer gut informiert: www.zurzeit.at/ www.andreas-moelzer.at/

Rückfragehinweis:
Dr. Bernhard Tomaschitz
Funkruf: (0664)17 65 433
E-Post: [email protected]

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