FSG NÖ Frauenvorsitzende Margot Liernberger: "Frauen brauchen keine Bevormundung von verstaubten Männern"

Wien (FSG-NÖ) - Auch nach dem 30-jährigen Jubiläum der Fristenlösung gibt es noch immer viele radikale Gegner. So bittet zum Beispiel der Vorsitzende DI Martin Minkowitsch des Vereines "Jugend für das Leben" in einen Bettelbrief um Spenden. Die FSG NÖ Frauenvorsitzende Margot Liernberger versteht nicht, warum im 21 Jahrhundert, Männer über Frauen bestimmen wollen.++++

Liernberger betont, dass keine Frau aus Jux und Tollerei sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet. Ob Kinder oder keine, bestimmen Frauen verantwortungsvoll alleine.

Mit Verboten werden wir nicht verhindern können, dass abgetrieben wird, genauso wenig wie mit Kindergeld die Geburtenzahlen erhöht werden. Wenn eine Gesellschaft mehr Kinder haben will, soll sie sich Gedanken darüber machen, die notwendigen Anreize zu schaffen. Wie etwa: Einkommensschere schließen, Kindergrippen, Kindergärten, ganztägig geführte Schulen bzw. zumindest Horte.

"Nur wenn die eigene Existenz der Frauen und die der Kinder gesichert ist, dann haben Frauen tatsächlich die Wahlfreiheit sich für Kinder zu entscheiden", schließt Margot Liernberger

FSG, 30. August
2005
Nr. 28

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