- 30.08.2005, 13:20:33
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FSG NÖ Frauenvorsitzende Margot Liernberger: "Frauen brauchen keine Bevormundung von verstaubten Männern"
Wien (FSG-NÖ) - Auch nach dem 30-jährigen Jubiläum der
Fristenlösung gibt es noch immer viele radikale Gegner. So bittet zum
Beispiel der Vorsitzende DI Martin Minkowitsch des Vereines "Jugend
für das Leben" in einen Bettelbrief um Spenden. Die FSG NÖ
Frauenvorsitzende Margot Liernberger versteht nicht, warum im 21
Jahrhundert, Männer über Frauen bestimmen wollen.++++
Liernberger betont, dass keine Frau aus Jux und Tollerei sich für
einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet. Ob Kinder oder keine,
bestimmen Frauen verantwortungsvoll alleine.
Mit Verboten werden wir nicht verhindern können, dass abgetrieben
wird, genauso wenig wie mit Kindergeld die Geburtenzahlen erhöht
werden. Wenn eine Gesellschaft mehr Kinder haben will, soll sie sich
Gedanken darüber machen, die notwendigen Anreize zu schaffen. Wie
etwa: Einkommensschere schließen, Kindergrippen, Kindergärten,
ganztägig geführte Schulen bzw. zumindest Horte.
"Nur wenn die eigene Existenz der Frauen und die der Kinder
gesichert ist, dann haben Frauen tatsächlich die Wahlfreiheit sich
für Kinder zu entscheiden", schließt Margot Liernberger
FSG, 30. August
2005
Nr. 28
Rückfragehinweis:
FSG-NÖ
Tel: 01/585 69 53
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