SP-Driemer: Ausgezeichnetes Straßenbaustellen-Management der Stadt Wien

Kritik von VP-Gerstl als widersprüchlich und unzutreffend zurückgewiesen

Wien (SPW-K) - "Sinn und Zweck von Straßensanierungen ist es, den VerkehrsteilnehmerInnen nach Beendigung der jeweiligen Bauarbeiten bessere Bedingungen und ein mehr an Verkehrssicherheit als vorher zu bieten. Dass damit während der diesbezüglichen notwendigen Arbeiten bestimmte Unannehmlichkeit für die VerkehrsteilnehmerInnen verbunden sind, ist jedermann bzw. jederfrau einsichtig. Offensichtlich aber nicht dem Verkehrssprecher der Wiener ÖVP, Gerstl, der einmal mehr in krampfhafter Weise die Maßnahmen der Stadt ins schlechte Licht zu rücken versucht", stellte Freitag der Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Wiener Gemeinderates, Johann Driemer, in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Ausführungen des VP-Gemeinderats fest.

Gerade auch der diesjährige Baustellensommer auf den Wiener Straßen habe gezeigt, so Driemer, dass die Stadt ein ausgezeichnetes Baustellenmanagement betreibe. 80 Prozent der Bauvorhaben seien trotz der insgesamt widrigen Wetterbedingungen bereits fertig gestellt, zahlreiche davon vor dem ursprünglich prognostizierten Termin. "Die Straßensanierungsmaßnahmen sind aber nicht nur für den Verkehrsablauf, sondern auch für die Wirtschaft von großer Bedeutung. Mit den heuer eingesetzten Mitteln der Stadt in der Höhe von 170 Millionen Euro werden rund 2000 Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft gesichert", betonte Driemer.

Was von den Aussagen Gerstls hinsichtlich der Straßenbaustellen in Wien in Wirklichkeit zu halten sei, belege u.a. seine im vergangenen Jahr getätigte Äußerung, dass Wien 2004 "deshalb so viele Straßenbaustellen in Angriff genommen hat, um die BürgerInnen in diesem Jahr zu verärgern, damit sie dies 2005, in einem vermutlichen Wahljahr, wieder vergessen haben". Gerstl sei mit dieser vollmundigen Ankündigung, so wie nahezu bei allen seinen Prophezeiungen, einmal mehr voll daneben gelegen. Zuerst kündige er an, dass 2005 die Baustellentätigkeit stark eingeschränkt werden würde, dann kritisiere er die umfangreichen Maßnahmen seitens der Stadt im Wahljahr. "Wie ernst sollen angesichts dieses Zick-Zack-Kurses die BürgerInnen die Politik der Wiener ÖVP und ihres Verkehrssprechers überhaupt noch nehmen?", stellte Driemer die rhetorische Frage abschließend in den Raum. (Schluss)

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