• 23.08.2005, 12:20:59
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Strutz: Erneut ungerechtfertigte Martinz-Kritik zu Expositurschließungen

Martinz kann sich bei seiner eigenen Partei und Gehrer bedanken

Klagenfurt (OTS) - Landesschulreferent Martin Strutz nahm heute,
Dienstag, zu den Äußerungen von LR Martinz erneut Stellung: "Martinz
kennt sich mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen im Bildungsbereich
offenbar nicht aus, ansonsten würde er nicht permanent
Falschmeldungen von sich geben" betonte Strutz. Tatsache sei, dass in
Kärnten keine Lehrer für Schulen unter der Schüleranzahl von 10
Kinder mehr zugeteilt werden dürfen. Dies seien gesetzliche Vorgaben
von Seiten des Bundes die Seitens der ÖVP, insbesondere
Bildungsministerin Elisabeth Gehrer, eingeprockt worden seien.

Die finanziellen Mittel von 835 000 Euro, die der ÖVP-Chef anspreche,
seien noch nicht in Kärnten angekommen und würden erst Ende des
Jahres rückverrechnet. Das Land Kärnten habe Kosten in der Höhe von
17 Millionen Euro für zusätzliche Lehrer zu bedecken, so Strutz, und
ein Großteil der Kärntner Junglehrer sei bereits über dem vom Bund
genehmigten Stellenplan eingesetzt und werde vom Land mitfinanziert.
"Martinz soll daher bevor er ungerechtfertigt Kritik übt, zuerst die
Fakten prüfen" rät Strutz.
Es bestehe ausschließlich die wage Hoffnung, im Rahmen der
Finanzausgleichsverhandlungen Mittel zu beanspruchen, die jedoch ein
Tropfen auf den heißen Stein wären. Die Suppe die uns Gehrer und die
ÖVP eingeprockt habe, dürften die Kärntner in Sachen Bildung jetzt
auslöffeln. Martinz versuche lediglich durch unqualifizierte
Schuldzuweisung die Hauptverantwortung der ÖVP von sich weg zu
schieben, betonte Strutz.

Rückfragehinweis:
Die Freiheitlichen in Kärnten

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