• 23.08.2005, 11:06:38
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Heinzl: Keine kilometerabhängige Maut für PKW

Belastung österreichischer Autofahrer ohnehin schon im europäischen Spitzenfeld

St. Pölten, (SPI) - "Das Vorhaben der schwarz-blau-orangen
Bundesregierung, eine kilometerabhängige flächendeckende Maut auch
für PKW in Österreich einzuführen, ist strikt abzulehnen. Die
Belastung österreichischer Autofahrer über Steuern auf Treibstoffe
und Abgaben über Versicherung und Autobahnvignette liegen ohnehin
bereits im europäischen Spitzenfeld. Niederösterreichs Autofahrer und
Arbeitnehmer wären von der PKW-Maut besonders betroffen. So arbeitet
in Niederösterreich jeder zweite Arbeitnehmer in einem anderen
Bezirk, jeder vierte Arbeitnehmer hat seinen Arbeitsplatz in Wien. In
Niederösterreich gibt es rund 200.000 Pendler und diese Zahl wird
immer größer. Viele Menschen müssen einfach mit ihrem Auto zum
Arbeitsplatz fahren, da öffentliche Verkehrsmittel nicht vorhanden
oder zu wenig flexibel sind", stellt sich St. Pöltens ARBÖ-Obmann NR
Anton Heinzl strikt gegen die Pläne der Bundesregierung, eine
PKW-Maut einzuführen.****

Bei Betrachtung der steuerlichen Gesamtbelastung der Kraftfahrer sind
die Kfz-bezogenen Steuern - Normverbrauchsabgabe, Autobahnpickerl,
Kfz-Steuer, Mineralölsteuer und Mauten - in Österreich viel höher als
in Deutschland. Ebenso verhält es sich mit den Treibstoffpreisen. In
Österreich wandern bereits heute 60 Prozent des Zapfstellenpreises
bei Benzin zum Finanzminister, bei Diesel sind mehr als 50 Prozent.
Seit dem Jahr 1997 ist zudem das amtliche Kilometergeld von derzeit
36 Cent pro Kilometer nicht mehr angehoben worden. In der gleichen
Zeit haben sich die Kosten für die Autofahrer um rund 30 Prozent
erhöht. Die derzeit 36 Cent pro beruflich gefahrenen Kilometer
reichen nicht mehr aus, alle tatsächlich anfallenden Kosten zu
decken. "Statt neue Belastungen für die Autofahrer einzuführen, wäre
es viel wichtiger, die Verkehrsinfrastruktur inklusive des
öffentlichen Verkehrs kundengerecht und bedarfsgerecht zu gestalten.
Ebenso ist eine Anhebung des amtlichen Kilometergelds auf zumindest
42 Cent sowie eine Erhöhung der Pendlerpauschalen längst überfällig",
so Heinzl abschließend.
(Schluss) fa

Rückfragehinweis:
SPÖ-St. PÖlten
NR Anton Heinzl
Tel.: 02742/36512

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN

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