• 18.08.2005, 11:19:22
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Blecha: Pensions-Nachschlag von 15 Euro

Angesichts anhaltend hoher Teuerung Injektion gegen Arbeitsmarkt-Misere

Wien (SK) Die anhaltend hohe Teuerung von zuletzt 2,2 Prozent, die
bekanntlich bei den Pensionisten noch viel höher ausfällt, ist für
Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha erneut ein Grund, einen
"Nachschlag" für Pensionen bis 1.000 Euro in der Höhe von 15 Euro
monatlich zu fordern. ****

"Die hohen Lebenskosten durch horrende Energiepreise und gestiegene
Mieten einerseits, sinkende Lohnquoten und gekürzte Pensionen
andererseits - kein Wunder wenn Österreichs Wirtschaft schwächelt,
die Arbeitslosigkeit die höchste seit dem Krieg ist", so Blecha.

Blechas Vorschlag: "Um die Wirtschaft anzukurbeln, muss die
Massenkaufkraft gesteigert werden, um die Inlandsnachfrage deutlich
zu steigern. Was wir jetzt dringend brauchen sind ein Nachschlag bei
den Pensionen von 15 Euro monatlich für Pensionen bis 1.000 Euro und
eine ‚ordentliche Lohnerhöhung', wie sie ÖGB-Präsident Verzetnisch
fordert. Das wirkt wie eine Injektion gegen die Arbeitsmarkt-Misere.
Außerdem muss mit einer außertourlichen Erhöhung die
Ausgleichszulage, die derzeit mit 662,99 Euro unter der Armutsgrenze
liegt, auf 690 Euro angehoben werden, damit die 200.000 Bezieher der
Mindestpension nicht länger in Armut leben müssen."

Die ÖVP fordert Blecha zum Handeln auf: "Es kann nicht sein, dass an
allem immer die anderen schuld sind!" (Schluss) ps/mm

KONTAKT: Pensionistenverband Österreichs: * 01/313 72 DW 30, Andy
Wohlmuth

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