Thomas Hampson: "Mein Gewissen ist rein" - Privathaus muss bewacht werden

Wien (OTS) - Der weltrenommierte Bariton Thomas Hampson, der
zuletzt auch persönlich in den Sog der Herberstein-Turbulenzen gebracht werden sollte, weist jede Verstrickung in die Affäre empört zurück. In der morgen erscheinenden NEWS-Ausgabe sagt Hampson: "Auch mir werden kriminelle Handlungen unterstellt. Ich stehe für jede Klärung gern zur Verfügung. Wenn etwas Falsches getan wurde oder in der Buchhaltung etwas nicht in Ordnung war, werden die dafür Verantwortlichen geradestehen. Aber nicht vor einem Medientribunal. Mein Gewissen ist rein. Ich habe keine Ahnung von den Dingen, die mir vorgeworfen werden. Der Gedanke, dass ich wissentlich und absichtlich beigetragen hätte, dass Steuergeld hinterzogen wird und dass das Geld arbeitender Menschen missbraucht wird, um schöner zu wohnen, ist mir so widerlich, dass ich es nicht sagen kann. Man soll beweisen, dass diese Unterlagen echt und legitim sind. Meine Unterschrift kann nirgends drauf sein.

Laut Hampson wurde am Tag nach der Bekanntgabe seiner Wiener Privatadresse in mehreren Medien ein Einbruchsversuch ihn die Villa unternommen. Hampson in NEWS: "In den Medien ist meine persönliche Wiener Wohnadresse veröffentlicht worden. Sie war deutlich in den Hauptabendnachrichten zu erkennen. Einen Tag später wurde dort der erste Einbruchsversuch unternommen. Ich musste private Bewachung anfordern, weil ich um die Sicherheit meiner Kinder fürchte. Auch mir gegenüber wurde eine Massenhysterie entfesselt. Wir werden ohne Beweise beschuldigt, man versucht, uns ohne Beweise öffentlich medial hinzurichten. Vor hundert Jahren wären wir schon an den Bäumen gebaumelt! So etwas nennt man Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte? Ich habe es bisher für unvorstellbar gehalten, dass in Österreich so etwas möglich wäre."

Er stehe weiter zu seiner Familie, sagt Hampson: "Herberstein wurde bisher nie irgendwelches Beweismaterial vorgelegt. Frau Herberstein durfte auch den Rohbericht nie ansehen. Jetzt hat das Ganze eine neue Dimension erreicht: Ein Ex- und Neopolitiker gibt Pressekonferenzen mit gestohlenen Unterlagen. Wann, warum und mit welchem Nutzen ein ehemaliger Geschäftsführer diese Unterlagen an sich genommen hat, was er mit diesen Unterlagen angestellt hat, bevor er sie im Wahlkampf an Politiker weitergegeben hat, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass man am Freitag vor dem verlängerten Wochenende mit diesen angeblichen Beweisen an die Medien gegangen ist, um ohne Chance auf Verteidigung Herberstein medial fertig machen zu können. Ich nehme zur Kenntnis, dass versucht wird, mich in die Sache hineinzuziehen, und dass die Sache jetzt gerichtliche Dimension erreicht hat. Ich werde die geeigneten juristischen Maßnahmen treffen und alles in meiner Macht Stehende tun, um mich und meine Familie zu schützen."

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