Plank: Agrarexporte in östliche EU-Länder sind gestiegen

Niederösterreich setzt auf hohe Qualität bei landwirtschaftlichen Produkten

St. Pölten (NÖI) - "Die Agrarexporte in die östlichen EU-Länder sind nach der Erweiterung im vergangenen Jahr gestiegen. Befürchtungen im Zusammenhang mit dem Beitritt der östlichen Nachbarländer, dass Niederösterreich mit billigen landwirtschaftlichen Produkten überschwemmt werden könnte, haben sich nicht bestätigt. Die Exporte in die neuen Mitgliedsländer konnten um 13,5 Prozent gesteigert werden. Vor allem die Vermarktung von Qualitätsprodukten ist in den östlichen EU-Ländern sehr erfolgreich", erklärte Landesrat Josef Plank bei der Präsentation der Rohfassung des Grünen Berichtes Niederösterreich 2004.

Niederösterreich setzt seit längerer Zeit auf hohe Qualität bei den landwirtschaftlichen Produkten, so bei Fleisch, Milch- und Milchprodukten, Obst und Gemüse, aber auch Wein und Most. Zahlreiche Initiativen sorgen dafür, die niederösterreichischen Produkte noch bekannter bei den Konsumenten zu machen und somit weitere Marktanteile zu erzielen. Wichtig sind in diesem Zusammenhang drei Faktoren: Durchgehende Qualitätskontrollen, der Zusammenschluss in bäuerliche Produktions- und Vermarktungsgemeinschaften sowie die Zusammenarbeit mit dem Handel. Im Jahre 2004 waren diese Kooperationen beispielsweise bei Rind- und Lammfleisch, bei Wein und Most äußerst erfolgreich.

"Diese Initiativen und Kooperationen haben zum Ziel, den ländlichen Raum als Lebensraum, Freizeit- und Erholungsraum sowie als Wirtschaftsraum insgesamt zu stärken. Land- und Forstwirtschaft leisten einen wichtigen Beitrag zu einer positiven Entwicklung des ländlichen Raumes. Ihn finanziell zu unterstützten ist dem Land Niederösterreich Verpflichtung. Ich möchte in diesem Zusammenhang Maßnahmen wie ÖPUL, Ausgleichszulage, ländliche Verkehrserschließung, Einsatz von Biomasse und diverse soziale Maßnahmen erwähnen. Ohne diese Unterstützung, die in den vergangenen Jahren gewährt wurde, wären die Strukturprobleme im ländlichen Raum sicher größer", so Plank.

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