- 13.08.2005, 09:38:00
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Plank: Agrarexporte in östliche EU-Länder sind gestiegen
Niederösterreich setzt auf hohe Qualität bei landwirtschaftlichen Produkten
St. Pölten (NÖI) - "Die Agrarexporte in die östlichen EU-Länder
sind nach der Erweiterung im vergangenen Jahr gestiegen.
Befürchtungen im Zusammenhang mit dem Beitritt der östlichen
Nachbarländer, dass Niederösterreich mit billigen
landwirtschaftlichen Produkten überschwemmt werden könnte, haben sich
nicht bestätigt. Die Exporte in die neuen Mitgliedsländer konnten um
13,5 Prozent gesteigert werden. Vor allem die Vermarktung von
Qualitätsprodukten ist in den östlichen EU-Ländern sehr erfolgreich",
erklärte Landesrat Josef Plank bei der Präsentation der Rohfassung
des Grünen Berichtes Niederösterreich 2004.
Niederösterreich setzt seit längerer Zeit auf hohe Qualität bei
den landwirtschaftlichen Produkten, so bei Fleisch, Milch- und
Milchprodukten, Obst und Gemüse, aber auch Wein und Most. Zahlreiche
Initiativen sorgen dafür, die niederösterreichischen Produkte noch
bekannter bei den Konsumenten zu machen und somit weitere
Marktanteile zu erzielen. Wichtig sind in diesem Zusammenhang drei
Faktoren: Durchgehende Qualitätskontrollen, der Zusammenschluss in
bäuerliche Produktions- und Vermarktungsgemeinschaften sowie die
Zusammenarbeit mit dem Handel. Im Jahre 2004 waren diese
Kooperationen beispielsweise bei Rind- und Lammfleisch, bei Wein und
Most äußerst erfolgreich.
"Diese Initiativen und Kooperationen haben zum Ziel, den
ländlichen Raum als Lebensraum, Freizeit- und Erholungsraum sowie als
Wirtschaftsraum insgesamt zu stärken. Land- und Forstwirtschaft
leisten einen wichtigen Beitrag zu einer positiven Entwicklung des
ländlichen Raumes. Ihn finanziell zu unterstützten ist dem Land
Niederösterreich Verpflichtung. Ich möchte in diesem Zusammenhang
Maßnahmen wie ÖPUL, Ausgleichszulage, ländliche Verkehrserschließung,
Einsatz von Biomasse und diverse soziale Maßnahmen erwähnen. Ohne
diese Unterstützung, die in den vergangenen Jahren gewährt wurde,
wären die Strukturprobleme im ländlichen Raum sicher größer", so
Plank.
Rückfragehinweis:
VP Niederösterreich
Presse
Tel.: 02742/9020 - 140
http://www.vpnoe.at
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