ÖAMTC: Fortsetzung des Freitag-Staus auf den Transitrouten

Situation wird sich erst am Abend entspannen

Wien (OTS) - Stundenlange Wartezeiten an den Hauptgrenzübergängen zu Slowenien, Blockabfertigung auf der A 10 und Kolonnenverkehr auf der Fernpass-, Inntal- und Brenner-Strecke: Wie von der ÖAMTC-Informationszentrale erwartet, kam es am Samstag vor dem verlängerten Wochenende und zu Beginn des Ferragosto in Italien zu umfangreichen Verzögerungen auf den heimischen Transit-Routen. "Die ganze Nacht hindurch rollten die deutschen Urlaubsnachzügler Richtung Süden", berichtet ÖAMTC-Stauberater Jürgen Stöllinger von der Tauern Autobahn (A 10):
"Seit zwei Uhr Früh wird vor dem Tauern Tunnel blockweise abgefertigt." Gegen 7.00 Uhr Früh betrug die Wartezeit bereits gut zwei Stunden.

Auf der Fernpass-Strecke in Tirol sorgte ein Lkw-Unfall im Umfahrungstunnel von Nassereith für zusätzliche Behinderungen. Wie der ÖAMTC Tirol berichtet, prallte ein Schwerfahrzeug aus noch ungeklärter Ursache gegen die Tunnelwand. Dabei erlitt der Lenker schwere Verletzungen. Die Bergungsarbeiten dauerten mehrere Stunden, Pkw mussten auf die Ortsdurchfahrt von Nassereith ausweichen.

In Geduld üben mussten sich Urlauber an den Autobahn-Grenzübergängen zu Slowenien: Bei Spielfeld (A 9) dauerte die Abfertigung bei der Ausreise um 7.00 Uhr bis zu zwei Stunden. Der ÖAMTC empfahl den Autofahrern, über die B 67 auszuweichen. Ähnlich die Situation im Karawankentunnel (A 11): Seit Freitagnacht betrug die Wartzeit durchgehend rund eine Stunde.

Wesentlich besser war die Lage auf der Ost Autobahn (A 4) Richtung Ungarn. Samstagfrüh war es noch weitgehend ruhig. "Ein großer Vorteil ist die gute Zusammenarbeit zwischen österreichischer und ungarischer Grenzpolizei", erklärt ÖAMTC-Stauberater Günter Stadlmann, der mit seinem Motorrad bei Nickelsdorf patroullierte: "Seit heuer wird bei der Ein- und Ausreise nur einmal kontrolliert."

Die Mitarbeiter der Informationszentrale des ÖAMTC rechnen damit, dass gegen Mittag auch der Rückreiseverkehr verstärkt einsetzen wird. Mit Staus auf den Transitrouten - sowohl Richtung Süden, als auch Richtung Norden - wird noch bis in die Abendstunden hinein zu rechnen sein.

(Fortsetzung mögl.)
Helmut Beigl / Barbara Kner

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