SP-Stürzenbecher: Doppelbödige Haltung der FPÖ in Sicherheitspolitik unerträglich

Polizei soll endlich die tatsächlichen Fakten über die Kriminalitätsentwicklung in Hernals auf den Tisch legen - Verunsicherung der Bevölkerung beenden

Wien (SPW-K) - "Den Sicherheitsinteressen der Bevölkerung ist
weder mit Verunsicherung noch mit Schönreden gedient, die Menschen haben ein Anrecht auf eine unmissverständliche Darstellung der tatsächlichen Situation. Das jüngst ausgelöste Chaos um die vom Innenministerium veröffentlichten Zahlen über die Kriminalitätsentwicklung im 17. Wiener Gemeindebezirk Hernals ist jedenfalls ein Skandal", gab Freitag der Hernalser SP-Gemeinderat Dr. Kurt Stürzenbecher in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien seinem Ärger über die Situation Ausdruck.

Stürzenbecher richtete sowohl an die Polizei als auch an das Innenministerium die Aufforderung, endlich die richtigen Zahlen auf den Tisch zu legen und die aufgeschreckte Bevölkerung nicht mehr länger zu verunsichern. Stürzenbecher: "Das Tohuwabohu um die Kriminalitätsentwicklung belegt einmal mehr, wie falsch die Strasser´sche Polizeireform gewesen ist. Jetzt macht sich die von den Hernalser SozialdemokratInnen strikt abgelehnte Auflösung des Bezirks-Polizeikommissariats Hernals und seine Verschmelzung mit jenem in Ottakring negativ bemerkbar. Wenn die Polizei offensichtlich nicht einmal mehr in der Lage ist, die Kriminalitätsentwicklung in beiden Bezirken auseinander zu halten, so ist dies alles andere als erfreulich, sondern höchst bedenklich", betonte der Mandatar. Stürzenbecher sprach sich einmal mehr für zusätzlich 1000 PolizstInnen für Wien und einen entsprechenden Anteil für Hernals aus.

Nicht zuletzt zeigte Stürzenbecher auch das "Doppelspiel der FPÖ auf, die gemeinsam mit der ÖVP die Strasser´sche Polizeireform mitbeschlossen und gelobt hat, jetzt aber auch in der Person der FP-Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Matiasek nach der Methode `Haltet den Dieb´ ihre Mitverantwortung über das Desaster auf besonders plumpe Weise wegzureden versucht". (Schluss)

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