Schweitzer: Sport auf europäischer Ebene mehr Bedeutung beimessen

Österreich und Finnland setzen auf Kontinuität

Wien (OTS) - Helsinki - Vom 6. bis 14. August finden in Helsinki
die 10. Leichtathletik-Weltmeisterschaften statt. Im Zuge der Vorbereitung fuer die bevorstehende EU-Ratspräsidentschaft kam es in Finnland auch zu sportpolitischen Gesprächen zwischen der finnischen Kulturministerin Tanja Karpela und Sport-Staatssekretär Karl Schweitzer.

"Gemeinsam wolle man dem Sport in Europa mehr Bedeutung beimessen und auf die enorme ökonomische Bedeutung des Sports fuer die Gesellschaft hinweisen", betonte Schweitzer in einem Pressegespräch in der österreichischen Botschafterresidenz in Helsinki.
In Absprache mit Grossbritannien und Finnland werde man die gemeinsame Arbeit weiterfuehren und vor allem auf Kontinuität grossen Wert legen", so Schweitzer.

Österreichs sportpolitische Inhalte fuer Europa:

"Schwerpunktmässig soll vermehrt die ökonomische Bedeutung des Sports in der Gesellschaft hervorgehoben werden. Mit definitiven Zahlen kann verstärkt das Interesse fuer den Sport geweckt und auf dessen positive Effekte hingewiesen werden", so Schweitzer.
In diesem Sinne werde man Themenbereiche wie Sport und Gesundheit (Fit fuer Österreich), Sport und Grosssportveranstaltungen und deren Umwegrentabilität, Sport und Ehrenamt, Sport und Alter mit Beruecksichtigung der demographischen Entwicklung sowie Sport und Tourismus und dessen Stellenwert als Jobmotor mehr Bedeutung beimessen.

In der offenen Frage der Dienstleistungsrichtlinien sieht Schweitzer bei einer Liberalisierung die Finanzierungsgrundlage und somit die Zukunft des Sports als gefährdet. "Frankreich, Deutschland und die skandinavischen Länder stehen auf der Seite Österreichs - das Glueckspielmonopol muss fuer den erfolgreichen Weg des Sports erhalten bleiben", betonte Schweitzer.

Auch im Bereich Anti-Doping gibt es mit Finnland eine grosze Uebereinstimmung. "Es muss weiters bei der Erziehung zum Anti-Doping gearbeitet werden, Masznahmen zur Vorbeugung gesetzt werden, damit der Sport sein positives Image in der europäischen Gesellschaft behält", schloss Schweitzer.

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