LR Ackerl: Schön, dass der politische Mitbewerber meine Initiativen zu würdigen weiß!

Initiativen von Sozial-Landesrat Ackerl sind "VP-Sozialland Oberösterreich" voraus

Linz (OTS) - Die Schwerpunktsetzung der Herbstarbeit der ÖVP freut Sozial-Landesrat Ackerl ganz persönlich. "Es tut gut, wenn der politische Mitbewerber spät, aber doch die Leistungen anderer zu würdigen und ins eigene Programm aufzunehmen bereit ist!" so Ackerl. "Die Schwerpunkte der ÖVP haben wir im Sozialressort zum Glück schon zu Beginn meiner Amtszeit als Sozial-Landesrat vor mehr als zehn Jahren gesetzt!" So ist z.B. der angekündigte Ausbau der Mobilen Dienste schon lange Programm im Ressort Ackerl. "Alleine zwischen 1994 und 2003 sind die Hausbesuche der Mobilen Dienste um 150% gestiegen!" zitiert Ackerl aus seiner Bilanz. Die jährliche 7%-Steigerung ist selbstverständlich - vor allem im Vergleich mit den Entwicklungen in anderen Bundesländern - positiv zu bewerten. Wer allerdings glaubt, damit könnte der gesamte Bedarf an Angeboten abgedeckt werden, irrt gewaltig.

Seit 1993 ist Josef Ackerl Sozial-Landesrat in Oberösterreich. Am Beginn seiner Amtszeit standen genau jene Paradigmenwechsel und neue Schwerpunktsetzungen, derer sich im Herbst nun auch die ÖVP in ihrer Parteiarbeit annehmen will. "Gerade die Mobilen Dienste als Unterstützung für die pflegenden Angehörigen wurden in den letzten zehn Jahren schwerpunktmäßig ausgebaut!" so Ackerl. Die 498.086 geleisteten Hausbesuche durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Mobilen Dienste in der Altenbetreuung im Jahr 1994 haben sich im Jahr 2003 auf 1.257.726 geleistete Hausbesuche oder um 152% erhöht, Tendenz weiter steigend; zusätzlich wurde heuer endlich auch eine finanzielle Zuwendung für pflegende Angehörige beschlossen. Dies neben der Qualitätsoffensive bei den Alten- und Pflegeheimen und den zahlreichen Initiativen für Menschen mit Beeinträchtigungen, die nun im Chancengleichheitsgesetz ihren Höhepunkt und rechtlichen Niederschlag finden sollen. "Es bleibt viel zu tun!" weiß Ackerl. "Aber wir sind auf dem richtigen Weg, und wenn unsere Initiativen jetzt sogar Eingang ins ÖVP-Programm finden, bin ich guter Dinge!"

Trotz der durchaus erfreulichen jährlichen Steigerungen des Sozialbudgets um 7% sieht Ackerl bei den Finanzen noch erheblichen Handlungsbedarf. "Um den Bedarf vor allem bei den Angeboten für Menschen mit Beeinträchtigungen annähernd zur Gänze decken zu können, bräuchte es rund die doppelte Budgeterhöhung!" meint Ackerl. "Und es braucht endlich die lange geforderte finanzielle Entlastung der Gemeinden, die über die Sozialhilfeverbände den Ausbau des sozialen Angebots mitfinanzieren!" Aber vielleicht finden auch hier Ackerls Vorschläge noch Gehör bei den ÖVP-Programmmachern.

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