NÖ soll jugendfreundlichste Region Europas werden

Der heutige "Tag der Jugend" war für die Junge Volkspartei Niederösterreich (JVP NÖ) Anlass, ihr neues Positionspapier zu präsentieren.

St. Pölten (NÖI) - "Wir wollen Niederösterreich zur jugendfreundlichsten Region Europas machen", gibt JVP-Landesobfrau Bettina Rausch das große Ziel vor. "Als größte politische Jugendorganisation im größten Bundesland Österreichs betreiben wir Artenschutz für unsere Generation. Wenn es um die Anliegen junger Menschen geht, sind wir also Ideenschmiede und Meinungsmacher für Initiativen in den Gemeinden, im Land und auch im Bund!"

"Junge Menschen leben heute in einem Spannungsfeld der beiden zentralen Werte Freiheit und Sicherheit. Wir haben heute viel Freiheit, und wollen sie auch. Genau diese Freiheit bringt ja zahllose Wahlmöglichkeiten mit sich. Wir brauchen daher gleichzeitig die Sicherheit, in Entscheidungen unterstützt und in schwierigen Lebenssituationen begeleitet zu werden. Kurz gesagt: Wir wollen soviel Freiheit wie möglich, und gleichzeitig soviel Sicherheit wie nötig", erklärt JVP-Landesobfrau Bettina Rausch.

Bei der heutigen Präsentation hat JVP-Landesobfrau Bettina Rausch drei große Schwerpunkte des JVP-Positionspapiers herausgestrichen:

Im Bereich Familie fordert die JVP NÖ ein "Klima für Kinder", in dem sich junge Menschen frei für Kinder entscheiden können und gleichzeitig die Sicherheit haben, mit ihrer Entscheidung nicht alleine gelassen zu werden.
Freiheit bedeutet auch finanziellen Spielraum: Daher soll das Kindergeld auf das dritte Lebensjahr des Kindes ausgeweitet werden und die Zuverdienstgrenze auf 25.000 Euro erhöht werden.
Sicherheit bedeutet, sein Kind gut aufgehoben zu wissen: Die JVP NÖ tritt die für einen weiteren Ausbau der Betreuungsangebote ein, wobei der Schwerpunkt auf individuellen Betreuungsformen mit hoher Flexibilität liegen soll -zum Beispiel Tagesmütter, Oma-Opa-Börse und Betriebskindergärten.

Der zweite Schwerpunkt liegt bei der schulischen Ausbildung. "Wir wollen Vielfalt statt Einheitsbrei. Junge Menschen sollen entsprechend ihren Talenten gefordert und gefördert werden. Daher fordern wir die Einführung eines flexiblen Kurssystems in den mittleren und höheren Schulen, mit dem sich die Schülerinnen und Schüler Teile ihres Stundenplanes selbst zusammenstellen können", so JVP-Landesobfrau Bettina Rausch.
Mehr Freiheit macht aber auch mehr Sicherheit notwendig. Nämlich die Sicherheit, dass man die richtigen Entscheidungen für seine private und berufliche Zukunft trifft. "Daher fordern wir den Ausbau der Bildungsberatung. Qualifizierte Betreuer sollen Schülerinnen und Schüler bei der Erarbeitung ihrer Bildungs- und Berufsziele begleiten und die umfassend über alle Chancen im Bildungssystem, am Arbeitsmarkt und zum Beispiel auch über Familienförderung", ergänzt JVP-Landesobfrau Bettina Rausch.

Als dritten Schwerpunkt sieht die JVP NÖ den Berufseinstieg junger Menschen. Unter dem Motto "Für eine Konjunktur der Jungen" fordert JVP-Landesobfrau Bettina Rausch "höhere Einstiegsgehälter für junge Menschen, damit sie dann das Geld haben, wenn sie es wirklich brauchen." Das soll durch eine Senkung der Dienstnehmeranteile bei Sozialversicherung und Lohnsteuer während der ersten Berufsjahre möglich werden.
Gleichzeitig brauchen arbeitssuchende Jugendliche die Sicherheit einer guten Begleitung. Ein Job-Coach, finanziert vom AMS, soll junge Arbeitssuchende individuell betreuen, im Bewerbungsprozess begleiten und in der Wahl von zugeschnittenen Weiterbildungen beraten.

Das neue Positionspapier der JVP NÖ wurde durch das größte Brainstorming Niederösterreichs erarbeitet. In einer erst- und einmaligen Aktion wurden alle Jugendlichen Niederösterreichs eingeladen, ihre Ideen und Forderungen einzubringen. Über 700 Anregungen wurden gesammelt und eingearbeitet.

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