RFJ-Richter: Handymastensteuer gefährdet heimischen Wirtschaftsstandort nachhaltig

Keinesfalls darf in bestehende Verträge eingegriffen werden

Linz (OTS) - Eine klare Absage an die in Niederösterreich vor der Einführung stehende Handymastensteuer kommt heute von der Landesobfrau des Ringes Freiheitlicher Jugend (RFJ) Oberösterreich, Mag. Silvia Richter. "Eine derartige Steuer belastet den Wirtschaftsstandort Österreich nachhaltig und gefährdet somit auch zahlreiche Arbeitsplätze", so Richter. ****

Diversen Meldungen zu Folge sollen auch jene Handybenützer zur Kasse gebeten werden, die lediglich auf der Durchreise durch Niederösterreich sind. "Wie kommt ein Oberösterreicher oder Tiroler dazu, dass er auf dem Weg nach Wien eine derartige Steuer aufgebrummt bekommt?" Richter sprach wörtlich von einer "Frechheit, dass eine derartige Steuer dem Endverbraucher mit der Telefonrechnung verrechnet werden soll."

Entscheidet sich ein Kunde für einen Anbieter und dessen Tarife, so sucht jeder sich seinen persönlich besten Tarif aus. Es gehe nicht an, "dass diese persönlich gewählte Kostenwahrheit nunmehr durch eine derartige Steuer geändert wird." Die FPOÖ-Jungpolitikerin forderte in diesem Zusammenhang eine klare Regelung, "dass in bestehende Verträge nicht eingegriffen werden darf."

Zudem sei nach Ansicht Richters ein rasches Einlenken notwendig, um die Bürgerinnen und Bürger sowie die heimische Wirtschaft nicht zusätzlich zu den bereits extrem hohen Benzinpreisen zu belasten. "Anstatt Energie und Zeit für die Erfindung neuer - abstruser -Belastungen zu verschwenden, wäre es notwendig, neue Wege für die Sicherung der heimischen Arbeitsplätze zu suchen."

"Wer im Urlaub im Ausland auf sein Handy nicht verzichten kann oder will, muss mit höheren Kosten bei der nächsten Telefonrechnung rechnen, keinesfalls darf es jedoch dazu kommen, dass es zu gravierenden Unterschieden zwischen den neun österreichischen Bundesländern kommt", schloss Richter. (schluss) bt

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