Allianz: Lebensversicherung hat den Elchtest bestanden

Wien (OTS) - Das System der Lebensversicherung gleicht
Schwankungen der Kapitalmärkte aus und hat sich bewährt. Genau diese langfristige Sicherheit und die garantierte Mindestverzinsung sind für Kunden die wichtigsten Kriterien für den Abschluss einer Lebensversicherung und müssen daher unter allen Umständen bewahrt werden, fordert die Allianz.

Das auf den Ausgleich von Kapitalmarktschwankungen ausgelegte System der Lebensversicherung hat in den Jahren der Kapitalmarktkrise seine Stabilität unter Beweis gestellt. Eine von der Allianz in Auftrag gegebene Umfrage zeigt, dass für zwei Drittel der Kunden genau diese Sicherheit - und die garantierte Mindestverzinsung sogar für drei Viertel - die wichtigsten Kriterien für den Abschluss einer Lebensversicherung sind und daher unter allen Umständen erhalten bleiben müssen.

Interessen von Lebensversicherungskunden gefährdet

"Die Lebensversicherung hat den Elchtest der Kapitalmarktkrise bestanden", sagte Manfred Baumgartl, Vorstand der Allianz Elementar Lebensversicherungs-AG, "doch mit falschen und vorgeschobenen Transparenzargumenten dem Produkt jetzt etwas abzuverlangen, was es systemimmanent so nicht bieten kann, führt dazu, dass das Produkt nicht mehr funktioniert und Kundeninteressen geschädigt werden."

Eine Lebensversicherung ist als Veranlagungsform einzigartig. Es gibt kein anderes Veranlagungsprodukt, das über eine derart lange Laufzeit eine garantierte Verzinsung sowie eine attraktive Gewinnbeteiligung bietet: Und dabei ist nicht nur das Leben des Versicherungsnehmers versichert, sondern außerdem auch eine Versicherung gegen Kapitalmarktrisiken inkludiert.

Kunden profitieren von Reserven

Der Ausgleich von Kapitalmarktschwankungen basiert dabei auf Schwankungsreserven in der Versicherungsbilanz (i.e. stille Reserven und Rückstellung für Beitragsrückerstattung), die in guten Jahren aufgebaut werden und dann in schwierigen Jahren zur Verfügung stehen. "In den Jahren der Kapitalmarktkrise war es gut, von Reserven zehren zu können", so Baumgartl, der die Wunschgröße dafür bei etwa 15 Prozent angibt. Lebensversicherungskunden haben also schon immer von diesen Reserven profitiert.

Permanenter Crash-Test

Lebensversicherer gehen langfristige Verpflichtungen ein. Somit kann die garantierte Mindestverzinsung höher sein als jene Rendite, die gegenwärtig risikolos am Markt zu verdienen ist. "Daher müssen wir maßvoll Risiko eingehen", sagte Mag. Werner Müller, der bei der Allianz Gruppe Österreich die Funktion des Chief Financial Officers (CFO) ausübt. Der von der Allianz installierte Prüfstand für ihre Produkt- und Veranlagungspolitik ist dabei das Asset Liability Management (ALM), wo permanent mehrere tausend Marktszenarien simuliert werden. "Dieser Crash-Test zeigt auf, in welcher Dosis ich Risiko beimischen muss, dass ich die gegebenen Versprechen auch einhalten kann", so Müller: also auch in Zeiten mit einbrechenden Aktienmärkten und langfristig niedrigen Anleihenrenditen.

Gerade dann ergibt sich nämlich ein falsches Bild, wenn man nur die stillen Reserven auf der Aktivseite der Versicherungsbilanz betrachtet: "Bei fallenden Zinsen steigen die Rentenkurse und damit auch die stillen Reserven. Gleichzeitig nehmen durch die höheren Refinanzierungskosten aber auch die stillen Lasten auf der Passivseite zu, die zur Gänze vom Versicherer zu tragen sind", erklärte Müller. Vom Ergebnis bekomme der Versicherer über die Gewinnbeteiligung dagegen nur einen Minderheitsanteil, während mindestens 85 Prozent dem Kunden zugerechnet werden.

Transparenz erwünscht

"Ich gebe ein klares Bekenntnis zur Transparenz ab", resümierte Baumgartl, doch müsse dies in einer für den Kunden tauglichen und verständlichen Form erfolgen und sei derart über die Transparenzrichtlinie der Finanzmarktaufsicht geregelt. "Wir sagen dem Kunden von Anfang an, was er monatlich aufwendet, welche Leistungen wir ihm dafür garantieren und welchen Gewinn er in drei Varianten unverbindlich zu erwarten hat", erklärte Baumgartl. Der Komplexität des Produktes auf der einen Seite und dem berechtigten Informationsbedarf der Konsumenten werde so klar entsprochen.

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Präsentationsunterlagen

Fotos:
- Manfred Baumgartl
- Mag. Werner Müller

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