- 12.08.2005, 11:00:00
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Allianz: Lebensversicherung hat den Elchtest bestanden
Wien (OTS) - Das System der Lebensversicherung gleicht
Schwankungen der Kapitalmärkte aus und hat sich bewährt. Genau diese
langfristige Sicherheit und die garantierte Mindestverzinsung sind
für Kunden die wichtigsten Kriterien für den Abschluss einer
Lebensversicherung und müssen daher unter allen Umständen bewahrt
werden, fordert die Allianz.
Das auf den Ausgleich von Kapitalmarktschwankungen ausgelegte
System der Lebensversicherung hat in den Jahren der Kapitalmarktkrise
seine Stabilität unter Beweis gestellt. Eine von der Allianz in
Auftrag gegebene Umfrage zeigt, dass für zwei Drittel der Kunden
genau diese Sicherheit - und die garantierte Mindestverzinsung sogar
für drei Viertel - die wichtigsten Kriterien für den Abschluss einer
Lebensversicherung sind und daher unter allen Umständen erhalten
bleiben müssen.
Interessen von Lebensversicherungskunden gefährdet
"Die Lebensversicherung hat den Elchtest der Kapitalmarktkrise
bestanden", sagte Manfred Baumgartl, Vorstand der Allianz Elementar
Lebensversicherungs-AG, "doch mit falschen und vorgeschobenen
Transparenzargumenten dem Produkt jetzt etwas abzuverlangen, was es
systemimmanent so nicht bieten kann, führt dazu, dass das Produkt
nicht mehr funktioniert und Kundeninteressen geschädigt werden."
Eine Lebensversicherung ist als Veranlagungsform einzigartig. Es
gibt kein anderes Veranlagungsprodukt, das über eine derart lange
Laufzeit eine garantierte Verzinsung sowie eine attraktive
Gewinnbeteiligung bietet: Und dabei ist nicht nur das Leben des
Versicherungsnehmers versichert, sondern außerdem auch eine
Versicherung gegen Kapitalmarktrisiken inkludiert.
Kunden profitieren von Reserven
Der Ausgleich von Kapitalmarktschwankungen basiert dabei auf
Schwankungsreserven in der Versicherungsbilanz (i.e. stille Reserven
und Rückstellung für Beitragsrückerstattung), die in guten Jahren
aufgebaut werden und dann in schwierigen Jahren zur Verfügung stehen.
"In den Jahren der Kapitalmarktkrise war es gut, von Reserven zehren
zu können", so Baumgartl, der die Wunschgröße dafür bei etwa 15
Prozent angibt. Lebensversicherungskunden haben also schon immer von
diesen Reserven profitiert.
Permanenter Crash-Test
Lebensversicherer gehen langfristige Verpflichtungen ein. Somit
kann die garantierte Mindestverzinsung höher sein als jene Rendite,
die gegenwärtig risikolos am Markt zu verdienen ist. "Daher müssen
wir maßvoll Risiko eingehen", sagte Mag. Werner Müller, der bei der
Allianz Gruppe Österreich die Funktion des Chief Financial Officers
(CFO) ausübt. Der von der Allianz installierte Prüfstand für ihre
Produkt- und Veranlagungspolitik ist dabei das Asset Liability
Management (ALM), wo permanent mehrere tausend Marktszenarien
simuliert werden. "Dieser Crash-Test zeigt auf, in welcher Dosis ich
Risiko beimischen muss, dass ich die gegebenen Versprechen auch
einhalten kann", so Müller: also auch in Zeiten mit einbrechenden
Aktienmärkten und langfristig niedrigen Anleihenrenditen.
Gerade dann ergibt sich nämlich ein falsches Bild, wenn man nur
die stillen Reserven auf der Aktivseite der Versicherungsbilanz
betrachtet: "Bei fallenden Zinsen steigen die Rentenkurse und damit
auch die stillen Reserven. Gleichzeitig nehmen durch die höheren
Refinanzierungskosten aber auch die stillen Lasten auf der
Passivseite zu, die zur Gänze vom Versicherer zu tragen sind",
erklärte Müller. Vom Ergebnis bekomme der Versicherer über die
Gewinnbeteiligung dagegen nur einen Minderheitsanteil, während
mindestens 85 Prozent dem Kunden zugerechnet werden.
Transparenz erwünscht
"Ich gebe ein klares Bekenntnis zur Transparenz ab", resümierte
Baumgartl, doch müsse dies in einer für den Kunden tauglichen und
verständlichen Form erfolgen und sei derart über die
Transparenzrichtlinie der Finanzmarktaufsicht geregelt. "Wir sagen
dem Kunden von Anfang an, was er monatlich aufwendet, welche
Leistungen wir ihm dafür garantieren und welchen Gewinn er in drei
Varianten unverbindlich zu erwarten hat", erklärte Baumgartl. Der
Komplexität des Produktes auf der einen Seite und dem berechtigten
Informationsbedarf der Konsumenten werde so klar entsprochen.
Downloads von http://www.allianz.at/cms/cmsallianzat/presse.nsf
Präsentationsunterlagen
Fotos:
- Manfred Baumgartl
- Mag. Werner Müller
((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
Rückfragehinweis:
Dr. Marita Roloff Unternehmenskommunikation Allianz Elementar Versicherungs-Aktiengesellschaft Allianz Elementar Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft Tel: 01/878 07 - 80726, Fax: - 40261 E-Mail: [email protected] Internet: www.allianz.at
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