Strache: Nach Tod eines deutschen Soldaten: Wahnsinnseinsatz Österreichs in Afghanistan sofort abblasen!

Aufständische unterscheiden nicht zwischen US-Soldaten, die Taliban und Al Kaida-Leute jagen, und solchen der ISAF-Mission

Wien (fpd) - Nach dem Tod eines deutschen Soldaten in der ISAF-Truppe forderte FPÖ-Obmann HC Strache, den österreichischen Afghanistan-Einsatz ohne Wenn und Aber sofort abzublasen.

Schon diesen Sommer, als sich die Gefahren abzeichneten, hätte Österreich diesen Einsatz stoppen müssen, so Strache, der in diesem Zusammenhang an die Anschlagsserien in Kabul oder das Selbstmordattentat in Kandahar erinnerte. Faktum sei, daß die Aufständischen bzw. Rebellen in Afghanistan nicht unterscheiden zwischen US-Soldaten, die noch immer Jagd auf Taliban und Al Kaida-Nester machen und jenen, die im Rahmen der ISAF-Mission tätig seien. Faktum sei zudem, daß die ISAF-Mission mit UN-Mandat operiere, aber de facto von der NATO geführt sei. Den österreichischen Soldaten drohe große Gefahr, warnte Strache.

Schüssel und Platter sollen diesen Irrweg stoppen. Nur mit einer aktiven österreichischen Neutralitätspolitik können wir ein ehrlicher Makler und internationaler Vermittler sein. Die Beteiligung an Einsätzen, welche eigentlich mehr NATO als UNO-Charakter haben, sei ein mehr als falsche Weg für Österreich, noch dazu, wenn die heimische Regierung das Blut österreichischer Soldaten damit aufs Spiel setze. (Schluß)

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