Arbeitsmarktpolitik: Haupt: Gusenbauer betreibt "schwarz-weiß Malerei"

Bundeshauptstadt Wien trotz blühendem Städtetourismus als "großes Sorgenkind"

Wien, 2005-08-11 (fpd) - Der Sozialsprecher des Freiheitlichen Parlamentsklubs Herbert Haupt bemerkte zu Beginn seiner heutigen Rede im Rahmen der Sondersitzung zur Arbeitsmarktpolitik, dass ÖGB-Chef Verzetnitschs Rede zu Recht mehr Applaus bekommen habe als Gusenbauer. Der SPÖ-Chef solle von Verzetitsch lernen, da Gusenbauer die Situation lediglich schwarz-weiß darstelle. Dass die Abgeordneten zur Sondersitzung zusammentreten müssten, liege nicht an der Situation in Österreich, sondern am Terminkalender von Gusenbauer, so Haupt. "Die Sondersitzung wäre uns nicht erspart geblieben", meinte Haupt weiter. "Nachdem Sie ihr erstes Urlaubsziel, wie man hört, beendet haben und zum zweiten erst hinfahren werden, erleben wir das übliche Sommertheater." ******

Während in acht Bundesländern Zuwächse bei der Beschäftigung zu verzeichnen seien, erweise sich die Bundeshauptstadt Wien trotz blühendem Städtetourismus als "großes Sorgenkind", beklagte Haupt. "Wenn Wien, was die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen anlangt, nicht derart ausgelassen hätte, gäbe es heute keine Debatte über hohe Arbeitslosenzahlen, sondern darüber, wie wir die positive Entwicklung in Österreich noch verstärken könnten, so Haupt.

Stolz zeigte sich Haupt, dass mit den Beschäftigungsprogrammen der Regierung mehr als 5000 arbeitslose Menschen in Heil- und Pflegeberufen um- und weitergebildet werden können und damit der Pflegenotstand im Lande "auf legalem Wege" bewältigt werden kann. Damit werde verhindert, dass ausländische Arbeitskräfte illegal in Österreich "Billigpflege" durchführen.

AMS-Qualifizierungskurse seien sinnvoller als unter sozialdemokratischen Regierungen: Damals hätten die Arbeitslosen zum vierten Mal einen "Selbstfindungskurs" besuchen müssen.
Zum Kombilohnmodell meinte Haupt: "Kombilohn mit Hirn und Herz kann durchaus auch Beschäftigung und Arbeit in Österreich bringen.

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