SP-Wagner: Wiener Gesundheitswesen vorbildlich

"Hemmungslose Kritik" von VP-Korosec zurückgewiesen - Eine Milliarde-Euro-Investition in Spitäler und Pflegeeinrichtungen bis 2010

Wien (SPW-K) - "Wiens Gesundheitssystem funktioniert
ausgezeichnet, was nicht zuletzt auch die zahlreichen PatientInnenbefragungen in den Wiener Krankenanstalten und anderen Gesundheitseinrichtungen der Stadt bestätigen Die hemmungslose Kritik von VP-Gemeinderätin Korosec an der Gesundheitspolitik der Stadt ist jedenfalls inhaltlich unzutreffend und allein Ausdruck des untergriffigen Wahlkampfstils der Wiener ÖVP", stellte Donnerstag der Vorsitzende-Stellvertreter des Gesundheitsausschusses des Wiener Gemeinderates, Kurt Wagner, zu den Behauptungen der VP-Politikerin fest.

Der Gemeinderat wies darauf hin, dass Wien bis zum Jahr 2010 insgesamt eine Milliarde Euro in seine Spitäler und Pflegeeinrichtungen investieren werde und laufend die Erneuerung von medizinischen Einrichtungen sowohl in den Krankenanstalten als auch Geriatrieeinrichtungen durchführe. Mit dem neuen Spitalskonzept 2005, aber auch der Neuorganisation des KAV sowie der Einigung zwischen Bund und Wien hinsichtlich der Finanzierung der Leistungen im AKH werde der hohe medizinische Standard in den Spitälern der Stadt sichergestellt, setzte Wagner fort.

Wagner warf Korosec vor, die gerade in jüngerer Zeit erfolgten zahlreichen Maßnahmen auch und vor allem im Geriatriebereich wider besseren Wissen zu ignorieren. Wagner: "Mit dem neuen Wiener Wohn-und Pflegeheimgesetz, der Einrichtung des Pflegeombudsmans, der Schaffung einer eigenen Pflegedirektion im Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV), der laufenden Sanierung von Abteilungen im Geriatriezentrum am Wienerwald, der Reduzierung der Bettenanzahl in dieser Einrichtung, der Erhöhung der Zahl des Pflegepersonals, den Maßnahmen zur Höherqualifizierung von Pflegepersonal, der Implacementstiftung Gesundheit und Pflege sowie nicht zuletzt durch den Ausbau der mobilen Pflege, hat Wien wichtige Schritte gesetzt".

Das von Korosec behauptet Chaos herrsche jedenfalls nicht in der Wiener Gesundheitspolitik, so Wagner weiter, sondern offensichtlich in der Wiener ÖVP und bei ÖVP-Gesundheitsministerin Rauch-Kallat, die es trotz wiederholter Ankündigungen bis heute nicht geschafft hat, eine nachhaltig wirkende Gesundheitsreform umzusetzen. Auch auf dem Gebiet der Gesundheitspolitik ist die ÖVP schwer gescheitert. Darüber kann auch der Rundumschlag von Kollegin Korosec gegen das vorbildliche Wiener Gesundheitswesen nicht hinwegtäuschen", schloss Wagner. (Schluss)

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