VP-Tschirf: Die Jugend ist die Zukunft Wiens

In die Wirtschaft investieren und Arbeitsplätze für die Jungen schaffen

Wien (VP-Klub) - "Am Weltjugendtag sollte sich die Stadt Wien die Bedürfnisse und Ängste der Jugendlichen dieser Stadt wieder vor Augen führen", betont der ÖVP Wien Klubobmann und Landesobmann des Wiener ÖAAB, LAbg. Matthias Tschirf zum morgigen internationalen Tag der Jugend und der Zukunft der Jungen am Arbeitsmarkt. Eine der größten Sorgen der Jungen ist es, keinen Arbeitsplatz zu finden - was angesichts der steigenden Jugendarbeitslosigkeit in Wien mehr als verständlich sei. "Um den jungen Menschen einen gesicherten Start ins Berufsleben und somit auch in eine gesicherte Zukunft zu ermöglichen, bedarf es einer gut gehenden, stetig wachsenden Wirtschaft. Voraussetzung dafür sind Investitionen, Planung und der Durchführung der geplanten Maßnahmen. Davon ist die Stadt Wien aber noch meilenweit entfernt."

Tschirf sieht die Probleme vor allem in den fehlenden Investitionen:
Wien investiert zu wenig - und Wien investiert falsch: "Seit Jahren fordern wir ein Wirtschaftsbelebungsprogramm für Wien statt unzähliger, nicht aufeinander abgestimmter Einzelmaßnahmen, die zum Teil noch immer auf ihre Umsetzung warten. Der Gründung jeder kleinsten Firma liegt ein Businessplan zugrunde. Die Stadt Wien dürfte so etwas anscheinend nicht für notwendig halten."

ÖAAB Wien für eine Milliarde Euro zur Ankurbelung der Wirtschaft

"Das von uns geforderte Programm zur Belebung der Wirtschaft Wiens soll einen Gesamtumfang von ca. 1 Milliarde Euro haben. Einerseits muss die Bauwirtschaft als Motor eingesetzt werden und andererseits müssen die Belastungen der Menschen und Unternehmer durch die immer höher werdenden Abgaben reduziert werden. Ziel sollte es sein, den Umfang der Abgaben um 75 bis 100 Mio. Euro zu reduzieren - und das ist mehr als realistisch, wenn man sich die unglaublichen Gebührenerhöhungen der letzten Jahre betrachtet", so Tschirf.

Der ÖVP-Klubobmann abschließend: "Durch Beteiligungen der Stadt Wien, die mehr als fragwürdig und wenig zielführend sind (z.B. Malta International Airport), liegt Geld brach. Aber auch durch den Verkauf von Anteilen ’Wien Energie’, könnten finanzielle Mittel frei gemacht werden, die der Wirtschaft fehlen. Wien sitzt aber nicht nur auf einem Berg von unnötigen Beteiligungen, sondern hortet auch ca. 400 Mio. Euro an Bundesmitteln, die aus Rückflüssen alter Wohnbaudarlehen des Bundes stammen. Diese Mittel könnten in die Wiener Bauwirtschaft, einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren, investiert werden. Die Stadt Wien ist dies der Wirtschaft, vor allem aber der Jugend, die diese für die Zukunft sichern soll, schuldig. Nicht am Geld sitzen, sondern investieren - nur so kann eine Wirtschaft florieren und können Arbeitsplätze geschaffen werden."

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