- 11.08.2005, 10:52:38
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VP-Tschirf: Die Jugend ist die Zukunft Wiens
In die Wirtschaft investieren und Arbeitsplätze für die Jungen schaffen
Wien (VP-Klub) - "Am Weltjugendtag sollte sich die Stadt Wien die
Bedürfnisse und Ängste der Jugendlichen dieser Stadt wieder vor Augen
führen", betont der ÖVP Wien Klubobmann und Landesobmann des Wiener
ÖAAB, LAbg. Matthias Tschirf zum morgigen internationalen Tag der
Jugend und der Zukunft der Jungen am Arbeitsmarkt. Eine der größten
Sorgen der Jungen ist es, keinen Arbeitsplatz zu finden - was
angesichts der steigenden Jugendarbeitslosigkeit in Wien mehr als
verständlich sei. "Um den jungen Menschen einen gesicherten Start ins
Berufsleben und somit auch in eine gesicherte Zukunft zu ermöglichen,
bedarf es einer gut gehenden, stetig wachsenden Wirtschaft.
Voraussetzung dafür sind Investitionen, Planung und der Durchführung
der geplanten Maßnahmen. Davon ist die Stadt Wien aber noch
meilenweit entfernt."
Tschirf sieht die Probleme vor allem in den fehlenden Investitionen:
Wien investiert zu wenig - und Wien investiert falsch: "Seit Jahren
fordern wir ein Wirtschaftsbelebungsprogramm für Wien statt
unzähliger, nicht aufeinander abgestimmter Einzelmaßnahmen, die zum
Teil noch immer auf ihre Umsetzung warten. Der Gründung jeder
kleinsten Firma liegt ein Businessplan zugrunde. Die Stadt Wien
dürfte so etwas anscheinend nicht für notwendig halten."
ÖAAB Wien für eine Milliarde Euro zur Ankurbelung der
Wirtschaft
"Das von uns geforderte Programm zur Belebung der Wirtschaft Wiens
soll einen Gesamtumfang von ca. 1 Milliarde Euro haben. Einerseits
muss die Bauwirtschaft als Motor eingesetzt werden und andererseits
müssen die Belastungen der Menschen und Unternehmer durch die immer
höher werdenden Abgaben reduziert werden. Ziel sollte es sein, den
Umfang der Abgaben um 75 bis 100 Mio. Euro zu reduzieren - und das
ist mehr als realistisch, wenn man sich die unglaublichen
Gebührenerhöhungen der letzten Jahre betrachtet", so Tschirf.
Der ÖVP-Klubobmann abschließend: "Durch Beteiligungen der Stadt Wien,
die mehr als fragwürdig und wenig zielführend sind (z.B. Malta
International Airport), liegt Geld brach. Aber auch durch den Verkauf
von Anteilen ’Wien Energie’, könnten finanzielle Mittel frei gemacht
werden, die der Wirtschaft fehlen. Wien sitzt aber nicht nur auf
einem Berg von unnötigen Beteiligungen, sondern hortet auch ca. 400
Mio. Euro an Bundesmitteln, die aus Rückflüssen alter Wohnbaudarlehen
des Bundes stammen. Diese Mittel könnten in die Wiener Bauwirtschaft,
einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren, investiert werden. Die
Stadt Wien ist dies der Wirtschaft, vor allem aber der Jugend, die
diese für die Zukunft sichern soll, schuldig. Nicht am Geld sitzen,
sondern investieren - nur so kann eine Wirtschaft florieren und
können Arbeitsplätze geschaffen werden."
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
mailto:[email protected]
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