- 11.08.2005, 09:00:00
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FP-Schock: Senkung des Steuersatzes auf 25 % auch für Klein- und Mittelbetriebe!
Mittelständische Wirtschaft muss wieder als Arbeitsplatzmotor anerkannt werden
Wien, 11-08-2005 (fpd) - Anlässlich der heutigen Sondersitzung des
Nationalrates zur Arbeitslosigkeit forderte der Wirtschafts- und
Finanzsprecher der Wiener Freiheitlichen, Stadtrat DDr. Eduard
Schock, die Bundesregierung auf, den auf 25 % gesenkten Steuersatz
nicht nur den Großunternehmen zugute kommen zu lassen, sondern auch
den Klein- und Mittelbetrieben. "Diese sind die wahren Schaffer von
Arbeitsplätzen, haben es derzeit besonders schwer und verdienen daher
erhöhte Aufmerksamkeit und Hilfe", begründete Schock sein Ansinnen.
Überdies sei die im internationalen Vergleich nachhinkende Förderung
von Risikokapital zu forcieren und eine Exportoffensive zu starten,
führte Schock weiter aus.
In Sachen Arbeitslosigkeit müsse sich aber auch Wien, das
diesbezügliche Sorgenkind unter den Bundesländern, besonders
anstrengen. Schock forderte von der Wiener Landesregierung die
Gründung einer Wien Technologie AG. Diese soll Technologiezentren
schaffen und betreiben, sich um Clustermanagement und Wissenstransfer
von den Hochschulen kümmern, jungen Unternehmen Risikokapital zur
Verfügung stellen und Finanzberatung anbieten. Überdies verlangte
Schock die Gründung einer Wiener Sanierungsgesellschaft, die in
Schwierigkeiten geratene, aber grundsätzlich lebensfähige Unternehmen
vor dem Aus bewahrt.
"Es gibt viele Möglichkeiten, der Rekordarbeitslosigkeit etwas
entgegenzusetzen. Man muss es nur anpacken.", schloss Schock
resümierend.
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798
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