euro adhoc: Investkredit Bank AG / Quartals- und Halbjahresbilanzen / Investkredit-Gruppe erzielt ihr bestes Halbjahresergebnis > Bilanzsumme erstmals über EUR 25 Mrd. > Konzernüberschuss um 56 % auf EUR 37,3 Mio. angestiegen > ÖVAG erreicht über 97 % der Anteile (D)

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11.08.2005

Das Ergebnis der Spezialbankengruppe mit den drei Marktbereichen Unternehmen, Kommunen und Immobilien hat sich im ersten Halbjahr weiterhin sehr erfreulich entwickelt. Die Investkredit hat sich im Berichtszeitraum konsequent auf ihr innovatives Geschäft konzentriert: Eine erste ABS-Transaktion - ein neues Instrument zur Verbriefung von Forderungen - für das österreichische Unternehmen Breitenfeld Edelstahl AG wurde im Juni umgesetzt. Für die Getzner Werkstoffe GmbH hat die Investkredit einen Mittelstandsbond begeben. Die Kommunalkredit hat ihre Position als Marktführer im Public Finance weiter ausgebaut. Die Europolis hat zahlreiche Vermietungserfolge verzeichnet. Der Aufbau des neuen Immobilienportfolios mit der EBRD wurde im ersten Halbjahr zügig begonnen.

Die Bilanzsumme ist um 19 % auf EUR 25,5 Mrd. angestiegen. Der Konzernüberschuss hat sich bis zum 30. Juni 2005 um 56 % auf EUR 37,3 Mio. erhöht. Der Return on Equity auf Basis des Konzernüberschusses konnte auf 17,9 % verbessert werden. Das Cost-Income-Ratio liegt mit 43,3 % weiterhin deutlich besser als der Branchendurchschnitt. Die Marktkapitalisierung der Bank zum 30. Juni 2005 mit EUR 890 Mio. zeigt die Wertsteigerung des Unternehmens in den letzten Jahren:
Seit Beginn 2001 hat sich der Wert um 300 % erhöht.

Das erste Halbjahr war von dem Übernahmeprozess durch die ÖVAG geprägt, die nunmehr über mehr als 97 % der Anteile verfügt. Die ÖVAG war zur Eröffnung des Übernahmeofferts im März mit 45,5 % der Aktien größter Aktionär. Nach Ende der Nachfrist am 17. Juni hielt sie bei 46,21 % und hat am 19. Juli - am 48. Gründungstag der Investkredit - ihre Beteiligung an der Investkredit auf über 97 % erhöht. BA-CA, RZB und RLB Wien-NÖ haben ihre Investkredit-Anteile an die ÖVAG um EUR 141 je Aktie abgetreten. Der Streubesitz hat sich in den letzten Monaten im Zuge des Übernahmeprozesses auf unter 3 % reduziert.

Die Investkredit-Gruppe in Zahlen zum 30.6.2005

UNTERNEHMENSKENNZAHLEN 30.6.2005 31.12.2004 Zinsspanne1) 0,64 % 0,84 % Cost-Income-Ratio2) 43,3 % 43,4 %
Return on risk-weighted Assets3) 1,41 % 1,30 %
Return on Equity vor Steuern4) 30,9 % 26,6 %
Return on Equity - Konzernüberschuss5) 17,9 % 14,6 % Kernkapitalquote 6,1 % 6,8 % Eigenmittelquote 10,0 % 10,7 %

1) Zinsüberschuss in Relation zu durchschnittlicher Bilanzsumme
2) Verwaltungsaufwand in Relation zu Betriebserträgen (Kosten-/Ertragskoeffizient)
3) Überschuss vor Steuern in Relation zu durchschnittlichen risikogewichteten Aktiva (Gesamtkapitalrentabilität)
4) Überschuss vor Steuern in Relation zu durchschnittlichem Eigenkapital (Eigenkapitalrendite)
5) Konzernüberschuss in Relation zu durchschnittlichem Eigenkapital (Eigenkapitalrendite nach Steuern)

ERFOLGSRECHNUNG 1-6/2005 1-6/2004 +/-Zinsüberschuss in EUR Mio. 75,2 73,8 2 % Überschuss vor Steuern in EUR Mio. 64,2 46,5 38 % Konzernüberschuss in EUR Mio. 37,3 23,8 56 % Gewinn je Aktie in EUR 5,89 3,77 56 %

AUSGEWÄHLTE ZAHLEN 30.6.2005 31.12.2004 +/-Bilanzsumme in EUR Mio. 25.527 21.446 19 % Finanzierungen6) in EUR Mio. 17.456 15.603 12 % Kernkapital gemäß BWG in EUR Mio. 596 576 4 % Eigenmittel gemäß BWG in EUR Mio. 973 904 8 % MitarbeiterInnen (Stichtag) 533 503 6 %

6) Forderungen, Haftungen, Treuhandkredite sowie Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (ausgenommen Staaten und Banken)

SEGMENTERGEBNISSE Unter- Kommunen Immo- Sons- Summe nehmen bilien tiges Zinsüberschuss in EUR Mio. 36,4 27,4 11,5 0,0 75,2 Überschuss vor Steuern in EUR Mio. 19,9 32,3 12,2 -0,1 64,2 Konzernüberschuss in EUR Mio. 15,2 13,7 8,5 -0,1 37,3 Cost-Income-Ratio 48,2 % 42,3 % 26,1 % 43,3 % Return on Equity - Konzernüberschuss 16,1 % 22,9 % 15,7 % 17,9 %

ENTWICKLUNG IM SEGMENT UNTERNEHMEN

Die Ergebnisverbesserung der Investkredit-Gruppe ist überproportional auf das Segment Unternehmen zurückzuführen. Neben dem Geschäft mit österreichischen Unternehmenskunden leisten die in den letzten Jahren intensiver bearbeiteten Märkte deutliche Ergebnisbeiträge. Dies beinhaltet den Kernmarkt in Mittel- und Osteuropa, Spezialfinanzierungen der Niederlassung Frankfurt, Immobilienfinanzierungen und Investitionen in Asset Backed Securities.

Aufgrund einer anhaltend positiven Nachfrageentwicklung nach Unternehmensfinanzierungen konnten in allen Geschäftsbereichen auch im zweiten Quartal Auszahlungssteigerungen verzeichnet werden. Dabei hat sich im Inland der Trend zu Speziallösungen und Kapitalmarktinstrumenten weiter fortgesetzt. Mit der Entwicklung von innovativen Kapitalmarktprodukten, wie dem Mittelstandsbond und der kapitalmarktfähigen Verbriefung von Kundenforderungen hat die Investkredit frühzeitig auf diese Entwicklung reagiert. Durch den weiteren Ausbau bestehender Geschäftsstellen und den bevorstehenden Markteintritt in Rumänien, wird der Weg der Internationalisierung zügig ausgebaut. Im Geschäftsfeld Immobilienfinanzierungen ist der Österreich-Anteil am Portfolio innerhalb von vier Jahren von mehr als 60 % auf unter 40 % gefallen, während der Anteil der Finanzierungen in den EU-Beitrittsländern auf über 60 % angestiegen ist. Die Syndizierungsplattform www.banks2banks.com hat bereits 26 Banken als Partner gewonnen.

ENTWICKLUNG IM SEGMENT KOMMUNEN

Der Wachstumskurs im kommunalen Sektor setzt sich fort:
Die Bilanzsumme der Kommunalkredit-Gruppe erhöhte sich seit Jahresbeginn um mehr als 25 % auf EUR 17,8 Mrd. Stark nachgefragt sind nach wie vor strukturierte Produkte. Internationale Abschlüsse wurden neben der Schweiz vor allem innerhalb der Europäischen Union (Deutschland, Italien, Griechenland, Niederlande, Polen, Ungarn) getätigt. Im Bereich der Refinanzierung war das erste Halbjahr 2005 durch eine rege Emissionstätigkeit gekennzeichnet. Bisher konnten insgesamt 90 Transaktionen mit einem Gesamtnominale von EUR 2,7 Mrd. abgeschlossen werden.

Die für Zentral- und Osteuropa zuständige Dexia Kommunalkredit Bank AG (an der die Kommunalkredit mehr als 49 % hält) weist drei Monate nach ihrer Gründung bereits eine Bilanzsumme von EUR 3,3 Mrd. auf. Dieses Wachstum wurde vor allem in Polen, Ungarn und in der Slowakei erzielt.

ENTWICKLUNG IM SEGMENT IMMOBILIEN

Der bereits im ersten Quartal abgeschlossene Teilverkauf des Immobilienportfolios in Tschechien und Ungarn an die deutsche Immobilienfondsgesellschaft DIFA wurde im April umgesetzt. Die Transaktion umfasste acht Europolis-Immobilien mit einem Marktwert von rund EUR 300 Mio. Dennoch konnten die Mieterträge im ersten Halbjahr annähernd auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden. Dies ist auf zahlreiche Neu- und Wiedervermietungen zurückzuführen. Die Entwicklung das Danube House hat Anfang Juni die höchste Auszeichnung für ein Immobilien-Development - den ULI Award for Excellence:
Europe Competition - erhalten. Der Marktwert der Immobilien der Investkredit-Gruppe beträgt EUR 619 Mio.

Die Akquisitionen und Entwicklungen für das erste Portfolio mit der EBRD ("E1") werden in Tschechien, Ungarn, Rumänien und Kroatien plangemäß umgesetzt. Für das 2004 neu konzipierte Portfolio ("E2") hat die Europolis weitere Investitionen beschlossen: in Tschechien und Rumänien sind Einkaufszentren, in Polen und der Ukraine Logistik-Zentren und in Russland ein Bürogebäude geplant. Dieses E2-Portfolio - mit einem geplanten Immobilienvolumen von rund EUR 1 Mrd. - ist damit nach einem halben Jahr bereits zu rund 20 % ausgeschöpft.

AUSBLICK FÜR 2005

Auch in der neuen Eigentümerkonstellation wird die Investkredit ihr innovatives Spezialbankenprofil für mittlere und große Unternehmen sowie Kommunen und Immobilien qualitätsvoll weiter entwickeln. Für 2005 soll die Umsetzung des gesamten Leistungsspektrums in Zentraleuropa vorangetrieben werden. Es ist geplant, die Kernkapitalquote bis zum Jahresende zu verbessern. Die Investkredit strebt einen nachhaltigen Return on Equity von 15 % an. Gleichzeitig sollen zunehmende Größenvorteile eine mittelfristige Reduktion des Cost-Income-Ratios von 43 % auf 40 % ermöglichen.

Zusätzliche Informationen finden Sie auf der neu gestalteten Website www.investkredit.at und auf der Seite des Online-Zwischenberichts www.investkredit.at/zb.

Fragen bitte an:
Mag. Hannah Rieger, Tel. (+43/1) 53 1 35/112, E-Mail rieger@investkredit.at Gerald Stich, Tel. (+43/1) 53 1 35/592,E-Mail g.stich@investkredit.at www.investkredit.at

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