Windpark Sternwald: sensationelle Zustimmung

91 % der Anrainer für Windpark, heute beginnt Errichtung der 6 neuen Anlagen im Sternwald

Linz (OTS) - Heute gelangen die Bauarbeiten am Windpark Sternwald
in eine heiße Phase: die Fundamente sind bereits im Boden, nun werden zusätzlich zum bereits seit 2003 bestehenden Windrad sechs weitere Anlagen der Type Vestas V 90 mit je 2 Megawatt errichtet.

 Zu diesem Anlass präsentierten die Projektbetreiber und die IG Windkraft Oberösterreich heute, Mittwoch, bei einer Pressekonferenz in Linz eine brandaktuelle Meinungsumfrage des Instituts für Grundlagenforschung-Salzburg, die die sensationelle Zustimmung der betroffenen Bevölkerung belegt. In der Standortgemeinde sowie in fünf umliegenden Gemeinden wurden über 300 Personen zum Windpark befragt. Erfreuliches Ergebnis: 90% bezeichnen die Erfahrungen mit den bisher bestehenden Anlagen als "sehr gut oder gut" und 91 % sind für die Errichtung neuer Windkraftanlagen. Mag. Andreas Reichl, Geschäftsführer des Projektbetreibers STERNWIND: "Wir freuen uns über dieses wunderbar positive Ergebnis von 91 % Zustimmung. Jetzt haben wir endlich schwarz auf weiß, was wir vorher schon immer gespürt haben: Die Leute wollen die Windräder!"

Die Bevölkerung der Umgebung kann sich mittels Bürgerbeteiligung am Windpark finanziell beteiligen. Über 120 Personen haben davon bereits Gebrauch gemacht. Finanziell beteiligt ist außerdem auch die WEB Windenergie AG, Österreichs größte Windkraft-Betreibergesellschaft mit über 2000 Aktionären.

Die erste Windkraftanlage der STERNWIND Errichtungs- und Betriebs-GmbH ging bereits im August 2003 ans Netz. Nun erfolgt aufgrund der hervorragenden Windverhältnisse die Errichtung von sechs weiteren Anlagen. Mit ihnen wird der Stromverbrauch von 9000 Haushalten, also mehr als 10% der Mühlviertler Haushalte, gedeckt werden können.

Die Investitionssumme beträgt 16 Mio. Euro, 5 Mio. Euro davon bleiben im Land OÖ und kommen Firmen der Region zugute.

Joachim Payr vom Windkraft-Planungsbüro Energiewerkstatt GmbH aus Munderfing streicht die positiven wirtschaftlichen Auswirkungen heraus: "Oberösterreich hat 300 Mio. Euro Umsatz in der Ökoenergiebranche, ein Drittel davon verbucht die Windkraft."

 Der Windpark wird an der Grenze zu Tschechien errichtet. Mit dem Projekt 'Windenergie im Sternwald' wurde von der Gemeinde Vorderweißenbach gemeinsam mit der Gemeinde Loucovice (CZ) an den Vorbereitungen der Möglichkeit der Windenergienutzung gearbeitet. Die grenzüberschreitende Windkraftnutzung wurde bereits im Vorfeld gemeinsam erforscht, gefördert von der Europäischen Union.

Mag. Stefan Hantsch, Geschäftsführer der IG Windkraft Oberösterreich, verweist angesichts ständig steigender Preise der herkömmlichen Energien darauf, dass die Windkraft immer billiger wird: "Erneuerbare Energien sind der einzige Weg zu langfristig stabilen Energiepreisen. Während der Strompreis an den Energiebörsen sich seit 2003 verdoppelt hat, garantieren heimische Ökoenergien stabile Energiepreise." Für den weiteren Ausbau der Ökoenergien ist aber dringend eine Nachfolgeregelung der Einspeisetarifverordnung durch Minister Bartenstein notwendig.

Die detaillierten Umfrageergebnisse, Hintergrundinfos und Bildmaterial können unter http://igwindkraft.at/?mdoc_id=1001973 herunter geladen werden. Weitere Infos zum Projekt gibt es unter www.sternwind.at

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Andreas Reichel, STERNWIND: +43 664/ 300 1881
Mag. Stefan Hantsch, IG Windkraft: +43 664/ 261 6467

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